PfadnavigationHomeSportFußballWMDrama gegen SengalBelgien steht am Abgrund, rettet sich in die Verlängerung und triumphiertStand: 00:56 UhrLesedauer: 3 MinutenBelgien dreht das Spiel gegen den Senegal und steht im WM-AchtelfinaleQuelle: Getty Images via AFP/ALEX GRIMMWas für ein Drama: Belgien liegt scheinbar hoffnungslos gegen Belgien zurück. Doch ein Doppelschlag kurz vor dem Ende bringt die Verlängerung. Dort entscheidet ein Elfmeter das Spiel.Belgiens goldene Generation hat ein fulminantes Comeback hingelegt und den nächsten heftigen Tiefschlag mit großer Moral abgewendet. Das Team um Doppeltorschütze Youri Tielemans gewann sein Sechzehntelfinale gegen Senegal in Seattle nach Zwei-Tore-Rückstand noch mit 3:2 (2:2, 0:1) nach Verlängerung und ist trotz eines über weite Strecken schwachen Auftritts ins Achtelfinale eingezogen.Mittelfeldspieler Habib Diarra (24. Minute) und Ismaila Sarr (51.) hatten die in Führung gebracht. In der Schlussphase wurde es dann hektisch. Romelu Lukaku (86.) und Tielemans (89.) sorgten für den Ausgleich.In der Verlängerung verwandelte erneut Tielemans (120.+5) einen Foulelfmeter. Das vorangegangene Foulspiel war minutenlang via Videobeweis überprüft worden. Im Anschluss legte sich Pathé Ciss vor den Elfmeterpunkt und verzögerte zusätzlich die Ausführung der letztlich spielentscheidenden Szene.Tielemans und Trossard schreien sich anSenegal sah bis zur 85. Minute aus wie der sichere Sieger und wurde dann durch das Anschlusstor von Lukaku verunsichert. Bei den Belgiern hatten sich Leandro Trossard und der spätere Torschütze Tielemans während der zweiten Halbzeit bereits angeschrien, ehe doch noch die unerwartete Wende in einem verrückten Fußball-Spiel gelang.Für Senegal ist es knapp ein halbes Jahr nach dem denkwürdigen Afrika-Cup-Finale, das die Nation gegen Marokko auf dem Rasen gewann und erst später am grünen Tisch verlor, der nächste heftige Rückschlag.De Bruyne und Co. ohne TempoBelgiens Spielvortrag erinnerte in Halbzeit eins ein wenig an die deutsche Mannschaft, die vor zwei Tagen im Elfmeterschießen an Außenseiter Paraguay gescheitert war. Das Team von Trainer Rudi Garcia wirkte ideenlos und ohne das nötige Tempo. Besonders Spielmacher Kevin De Bruyne leistete sich immer wieder einfachste Fehler bei Zuspielen.Lesen Sie auchDas Führungstor der Senegalesen war eigentlich nur eine Frage der Zeit – und so kam es. Nach einer Flanke von Mané kam Sarr per Kopfball zum Abschluss und traf erneut den Pfosten. Doch diesmal prallte der Ball glücklich nach vorn ab, sodass Mittelfeldspieler Diarra zur verdienten Führung einschoss. Belgien kam über Jeremy Doku (43.) und Maxim De Cuyper (45.) zu zwei Abschlüssen, doch Senegals Torhüter Mory Diaw reagierte jeweils stark.Garcias Wechsel überraschenBelgien brachte Sturmtank Lukaku, der beim 5:1 gegen Neuseeland mit einem Tor und einem Assist als Joker überzeugt hatte. Doch stattdessen spielte weiter das Team in Grün und durfte nach Sarrs spektakulärer Volleyabnahme ein zweites Mal jubeln.Dann nahm Garcia in De Bruyne und Doku auch noch die beiden eigentlich wichtigsten Offensivspieler heraus und brachte Dodi Lukebakio. Erst in der Schlussphase kamen die Belgier wie aus dem Nichts zum 1:2 durch Lukaku, der auf Vorlage des Ex-Dortmunders Thomas Meunier verkürzte. Dann gelang Tielemans der umjubelte Ausgleich, ehe sich Belgien in der Verlängerung durchsetzte. Lamine Camaras Einsatz gegen Tielemans war lange überprüft worden, schließlich verwandelte der Gefoulte selbst.step
Drama gegen Sengal: Belgien steht am Abgrund, rettet sich in die Verlängerung und triumphiert - WELT
Was für ein Drama: Belgien liegt scheinbar hoffnungslos gegen Belgien zurück. Doch ein Doppelschlag kurz vor dem Ende bringt die Verlängerung. Dort entscheidet ein Elfmeter das Spiel.











