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Freihandelsabkommen USMCA: USA wollen Freihandelsabkommen USMCA nicht verlängern Eigentlich soll das Abkommen USMCA den zollfreien Handel zwischen den USA, Mexiko und Kanada regeln. Doch Washington zeigt sich unzufrieden.
01.07.2026 - 20:12 Uhr Der USMCA ist das Nachfolgeabkommen des 1994 inkraftgetretenen Nafta. Foto: AP Photo/Judi BottoniAnstelle einer Verlängerung des Freihandelsabkommens USMCA in seiner jetzigen Form wollen die USA den Wirtschaftspakt mit Mexiko und Kanada künftig jährlich überprüfen. US-Vertreter hätten dies auf einer virtuellen Konferenz mit ihren Kollegen der anderen Länder bekanntgegeben, teilte der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer mit. Washington bemängelte, dass die Belange von US-Bauern, Herstellern und Geschäften nicht ausreichend berücksichtigt würden.Zugleich betonte ein hochrangiger US-Regierungsbeauftragter: „Die Vereinigten Staaten werden den Dialog mit Mexiko und Kanada gegebenenfalls fortsetzen, und während dieser Zeit bleibt das Abkommen in Kraft.“ Bei der Neugestaltung des Abkommens wolle die Regierung unter Präsident Donald Trump den Kongress einbeziehen. Der neue Mechanismus sieht eine Maximallaufzeit von zehn Jahren vor, in denen sich die USA, Kanada und Mexiko auf eine Verlängerung um 16 Jahre einigen können. Trifft dies nicht zu, läuft das USMCA aus. Der US-Regierungsbeamte betonte, dass Trump zugleich die Möglichkeit habe, bei Bedarf früher aus dem Abkommen auszutreten. Am 20. Juli wollen sich die beteiligten Länder zu einer dritten Gesprächsrunde treffen. Handelspolitik „Kein schlechter Witz“ – so machen die USA Druck auf Deutschlands Arzneipreise Die neue US-Zolldrohung gegen die deutsche Gesundheitsreform wird in der EU als „absolutes No-Go“ bezeichnet. Was dahintersteckt. von Daniel GoffartDie deutsche Wirtschaftsförderungsgesellschaft Germany Trade and Invest sieht in der jährlichen Überprüfung einen Hebel für die Vereinigten Staaten: „Die USA könnten den Mechanismus nutzen, um politischen Druck auf Mexiko und Kanada auszuüben – etwa in Fragen des Drogenhandels oder der Energiepolitik“, hieß es.Der USMCA ist das Nachfolgeabkommen des 1994 inkraftgetretenen Nafta, das Trump in seiner ersten Amtszeit „den schlechtesten Deal aller Zeiten“ bezeichnet hatte. Trump setzte damals Verhandlungen zu einer Neuauflage durch. Die neue Version des Deals trat 2020 mit dem Namen USMCA in Kraft und regelt den zollfreien Handel zwischen den drei Ländern. Sie baute in großen Teilen auf Nafta auf, sah aber unter anderem neue Regelungen für die Autoindustrie vor, gewährte US-Farmern besseren Zugang zu den Märkten in den Nachbarländern und umfasste Vorschriften für den Schutz geistigen Eigentums und den Handel im Bereich Digitales. dpa Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick










