Was ist das Spiel des Tages? USA gegen Bosnien und Herzegowina (2 Uhr, MagentaTV). Die Vorzeigegeschichte des Fußballentwicklungslands USA geht weiter. Niemand fragt bisher, warum die Play-offs bei der WM nicht im Best-of-Seven-Modus gespielt werden. Kein Fan beschwert sich, weil Christian Pulisic und Anhang im Sechzehntelfinale nun gleich zwei Länder auf einmal ausschalten müssen. Der Fokus liegt allein auf dem Spiel gegen Bosnien und Herzegowina – und, na ja, vielleicht doch auch schon ein ganz kleines bisschen auf jenem Spiel gegen Spanien, das zwei Runden später steigen könnte. Vorsicht ist jedenfalls angebracht: Ihre letzten zehn Partien gegen europäische Teams haben die USA verloren, der heutige Gegner scheint außerdem wie gemacht für dreckige K.-o.-Runden-Siege. Schon die Hoffnungsrunde der WM-Quali überstand Bosnien und Herzegowina durch gewonnene Elfmeterschießen gegen Wales und Italien.
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Wer wird heute wichtig? Hugo Boss. Oder die Person bei Hugo Boss, die das Outfit von Mauricio Pochettino schneidert. Der Coach des US-Teams sieht darin aus, als hätte Russell Crowe im Jahr 2003 einen südamerikanischen Revolutionsführer gespielt: Arbeiterhemd und passende Hose mit weitem Bein, beides marineblau, beides maßgefertigt. Weil Pochettino wie alle im Fußball hochgradig abergläubisch ist, wird er an diesem Ensemble natürlich festhalten, bis die USA entweder Weltmeister oder ausgeschieden sind. Mit Blick auf die starke Form des Teams könnte diese Haltung aber noch problematisch werden: Nur zwei Exemplare des Outfits sollen existieren. Kann Boss schnell genug nachschneidern, falls die USA noch ein paar Runden überstehen und sich Pochettino beim Feiern größere Flecken oder Materialschäden einhandelt?














