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Kommentar: Behördentrick lässt Bahnfahrer hoffen Die Bundesnetzagentur umgeht rechtliche Hürden und setzt die DB geschickt unter Druck. Wer sich die Zahlen der neuen Langstreckenanbieter ansieht, kommt aus dem Staunen nicht heraus.

Christoph Schlautmann 01.07.2026 - 14:31 Uhr Artikel anhörenSchnellzug des italienischen DB-Konkurrenten Italo: Freie Fahrt ab 2028. Foto: IMAGO/NurPhotoWer sich über den beschönigenden Post des Bundeskanzlers zum WM-Desaster der deutschen Fußball-Elf wundert, hat den Geschäftsbericht der Deutschen Bahn noch nicht gelesen. Die Zufriedenheit ihrer Kunden, ist dort zu erfahren, sei 2025 gestiegen, und zwar auf die Schulnote 2,6 – also zwischen gut und befriedigend.Angesichts einer Unpünktlichkeit von 40 Prozent aller DB-Fernzüge, von denen zusätzlich über vier Prozent komplett ausfielen, würde man über eine solche Umfrage gern mehr wissen. Ähnlich valide jedenfalls dürfte die jüngste Einschätzung des Berliner Staatskonzerns zum geplanten Start des Wettbewerbers Italo 2028 in Deutschland sein: Der Eintritt neuer Langstreckenanbieter, warnte Bahnchefin Evelyn Palla, führe zu einem „ungesteuerten Wettbewerb“ und einem ausgedünnten Bahnangebot in entlegeneren Regionen.In Italien etwa, wo seit 2012 der private Bahnbetreiber Italo gegen die staatliche Trenitalia antritt und Wettbewerber wie ÖBB, TGV und Eurocity im grenzüberschreitenden Schienenverkehr mitmischen, sanken die durchschnittlichen Ticketpreise um 40 Prozent, wie die Verbraucherschutzgruppe Consumer Choice Center ermittelte. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt