So haben die Außenminister Südkoreas und der Ukraine nach südkoreanischen Angaben »konstruktive« Gespräche über das Schicksal der beiden nordkoreanischen Soldaten geführt. Der südkoreanische Außenminister Cho Hyun und sein ukrainischer Amtskollege Andrij Sybiha hätten das Thema bei einem Treffen in Seoul erörtert, teilte ein Sprecher des südkoreanischen Außenministeriums am Dienstag mit.Die Soldaten waren im Januar vergangenen Jahres von ukrainischen Streitkräften gefangen genommen worden, als sie in der Region Kursk auf russischer Seite kämpften. Nordkorea und Russland fordern die Rückführung der beiden Kriegsgefangenen in ihr Heimatland. Menschenrechtsorganisationen warnen jedoch, dass ihnen bei einer Rückkehr nach Pjöngjang schwere Strafen drohen könnten. Die Soldaten selbst hatten darum gebeten, nach Südkorea gebracht zu werden. Seoul bemüht sich darum, sie ins Land zu holen.

Kim Jong Uns Suizid-BefehlWährend Kämpfen gegen ukrainische Truppen in der russischen Grenzregion Kursk wurden nach Einschätzung des ukrainischen Militärgeheimdienstes in den Jahren 2024 und 2025 mehr als 7000 nordkoreanische Soldaten getötet oder verletzt. Berichten zufolge hatten die nordkoreanischen Behörden den Soldaten Order erteilt, im Notfall Suizid zu begehen, um einer Gefangennahme zu entgehen.