Ecuador zu selten gefährlich - Rot für HincapieMexiko-Trainer Javier Aguirre nahm nach dem 3:0 gegen Tschechien vier Wechsel vor. Reyes, Chavez, auch der etatmäßige Kapitän Alvarez und Martinez nahmen zunächst wieder auf der Bank Platz. Dafür begannen Vasquez, Gallardo, Lira und Jimenez.Ecuadors Coach Sebastian Beccacece sah nach dem 2:1 gegen Deutschland, durch das man sich als einer der besten acht Gruppendritten für die K.-o.-Runde qualifiziert hatte, keinen Grund für Veränderungen.Spiel startet mit einer Stunde VerzögerungRund eine halbe Stunde vor dem geplanten Anpfiff teilte die FIFA mit, dass dieser "aufgrund widriger Wetterbedingungen in Mexiko-Stadt, einschließlich der durch Blitzschlag in der Nähe des Stadions verursachten Gefahr", nach hinten verschoben werden würde. Um vier Uhr - und damit eine Stunde später - war es dann so weit.Quinones und Jimenez lassen das Azteca bebenUnd Mexiko startete wie die Feuerwehr. Alvarado (4.) und Mora (5.) meldeten den Mitgastgeber an, ehe Jimenez nach Vorlage von Mora die erste dicke Chance liegen ließ (7.). Der 17-Jährige sorgte in der Anfangsphase für ordentlich Wirbel, hatte das 1:0 selbst auf dem Fuß (16.). Auf der anderen Seite hatte Yeboah aus dem Nichts dann die Chance zur Führung, schoss aber an den Außenpfosten (18.).Kurz danach ging Mexiko dann aber in Führung - und das war verdient. Quinones hatte Platz, verzögerte kurz und nagelte den Ball humorlos ins linke Eck (22.). Und das 2:0 folgte sogleich: Nach unzureichender Klärungsaktion von Ordonez und einem Doppelpass mit Quinones setzte Jimenez die Kugel nicht weniger sehenswert in den rechten Giebel (31.). Ecuador musste mehr machen - und hatte durch Yeboah eine weitere gute Chance (40.), viel mehr hatten die Südamerikaner aber nicht zu bieten. Stattdessen verpassten Jimenez und Mora das 3:0 noch vor der Pause (45.).Ecuador fällt nichts ein - Hincapie sieht RotBeccacece konnte nicht zufrieden sein und reagierte mit einem Doppelwechsel, beorderte unter anderem Hincapie in die Innenverteidigung. Ecuador hatte nach der Pause dann gegen tief stehende Mexikaner auch mehr vom Spiel, bis auf Ballbesitz in weitestgehend ungefährlichen Räumen kam dabei aber nicht sonderlich viel herum.Die besseren Chancen hatte weiter Mexiko. Die beiden Innenverteidiger Montes und Vasquez verpassten nach zwei aufeinanderfolgenden Ecken knapp das 3:0 (67.). Nach der Trinkpause hatte dann auch Ecuador die beste Gelegenheit des zweiten Durchgangs. Nach einem punktgenauen langen Schlag von Caicedo setzte Rodriguez den Ball knapp links am Tor vorbei (74.). Ecuador lief an, aber vergeblich. Mexiko erzielte durch Pineda fast sogar noch das 3:0 (90.+2). Danach wurde es noch unrühmlich. Hincapie hielt im Wortgefecht mit Gimenez seine Hand vor den Mund und sah nach VAR-Studium die Rote Karte (90.+5).Mexiko zog dank des zweiten K.-o.-Sieges überhaupt bei einer WM ins Achtelfinale - den letzten hat es 1986 gegeben. Dort darf El Tri auch weiter Heimrecht genießen. In der Runde der letzten 16 wartet in der Nacht zu Montag (2 Uhr) der Gewinner der Partie zwischen England und der DR Kongo.
Quinones und Jimenez lassen das Azteca beben: Mexiko steht im Achtelfinale
Ecuador zu selten gefährlich - Rot für HincapieMexiko-Trainer Javier Aguirre nahm nach dem 3:0 gegen Tschechien vier Wechsel vor. Reyes, Chavez, auch der etatmäßige Kapitän Alvarez und Martinez nahmen zunächst wieder auf der Bank Platz. Dafür begannen Vasquez, Gallardo, Lira und Jimenez.Ecuadors Coach Sebastian Beccacece sah nach dem 2:1 gegen Deutschland, durch das man sich als einer der besten acht Gruppendritten für die K.-o.-Runde qualifiziert hatte, keinen Grund für Veränderungen.Spiel startet mit einer Stunde VerzögerungRund eine halbe Stunde vor dem geplanten Anpfiff teilte die FIFA mit, dass dieser "aufgrund widriger Wetterbedingungen in Mexiko-Stadt, einschließlich der durch Blitzschlag in der Nähe des Stadions verursachten Gefahr", nach hinten verschoben werden würde. Um vier Uhr - und damit eine Stunde später - war es dann so weit.Quinones und Jimenez lassen das Azteca bebenUnd Mexiko startete wie die Feuerwehr. Alvarado (4.) und Mora (5.) meldeten den Mitgastgeber an, ehe Jimenez nach Vorlage von Mora die erste dicke Chance liegen ließ (7.). Der 17-Jährige sorgte in der Anfangsphase für ordentlich Wirbel, hatte das 1:0 selbst auf dem Fuß (16.). Auf der anderen Seite hatte Yeboah aus dem Nichts dann die Chance zur Führung, schoss aber an den Außenpfosten (18.).Kurz danach ging Mexiko dann aber in Führung - und das war verdient. Quinones hatte Platz, verzögerte kurz und nagelte den Ball humorlos ins linke Eck (22.). Und das 2:0 folgte sogleich: Nach unzureichender Klärungsaktion von Ordonez und einem Doppelpass mit Quinones setzte Jimenez die Kugel nicht weniger sehenswert in den rechten Giebel (31.). Ecuador musste mehr machen - und hatte durch Yeboah eine weitere gute Chance (40.), viel mehr hatten die Südamerikaner aber nicht zu bieten. Stattdessen verpassten Jimenez und Mora das 3:0 noch vor der Pause (45.).Ecuador fällt nichts ein - Hincapie sieht RotBeccacece konnte nicht zufrieden sein und reagierte mit einem Doppelwechsel, beorderte unter anderem Hincapie in die Innenverteidigung. Ecuador hatte nach der Pause dann gegen tief stehende Mexikaner auch mehr vom Spiel, bis auf Ballbesitz in weitestgehend ungefährlichen Räumen kam dabei aber nicht sonderlich viel herum.Die besseren Chancen hatte weiter Mexiko. Die beiden Innenverteidiger Montes und Vasquez verpassten nach zwei aufeinanderfolgenden Ecken knapp das 3:0 (67.). Nach der Trinkpause hatte dann auch Ecuador die beste Gelegenheit des zweiten Durchgangs. Nach einem punktgenauen langen Schlag von Caicedo setzte Rodriguez den Ball knapp links am Tor vorbei (74.). Ecuador lief an, aber vergeblich. Mexiko erzielte durch Pineda fast sogar noch das 3:0 (90.+2). Danach wurde es noch unrühmlich. Hincapie hielt im Wortgefecht mit Gimenez seine Hand vor den Mund und sah nach VAR-Studium die Rote Karte (90.+5).Mexiko zog dank des zweiten K.-o.-Sieges überhaupt bei einer WM ins Achtelfinale - den letzten hat es 1986 gegeben. Dort darf El Tri auch weiter Heimrecht genießen. In der Runde der letzten 16 wartet in der Nacht zu Montag (2 Uhr) der Gewinner der Partie zwischen England und der DR Kongo.















