Sie sammelten sich von Mitternacht bis in die frühen Morgenstunden und machten Krach mit Lautsprechern, Hupen und Motorrädern: Einige Dutzend mexikanische Fußballfans haben ihr Bestes gegeben, um Ecuador vor dem WM-Spiel gegen Mexiko eine schlaflose Nacht zu bereiten.
Ecuadors Fußball-Verband (FEF) hat deswegen eine formelle Beschwerde bei den WM-Organisatoren eingereicht. Dieses Verhalten sei weit entfernt »von den Prinzipien des Fairplay, der Fairness und der Einheit, für die eine Fußball-Weltmeisterschaft stehen sollte«, hieß es in einer Mitteilung wenige Stunden vor dem K.o.-Spiel im Aztekenstadion.»Aus diesem Grund richtet der FEF einen respektvollen Appell an die zuständigen Behörden, diesen Vorfällen größere Aufmerksamkeit zu schenken und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Unversehrtheit unserer Spieler, unseres Trainerstabs und unserer Fans zu gewährleisten«, teilte der ecuadorianische Verband mit.
Krach machen vor Teamhotels als umstrittene TraditionOhne Konkret auf Vorfälle einzugehen, betonte der Verband, darauf zu vertrauen, »dass diese unsportlichen Vorfälle das Fußballfest, das zwei Bruderländer verbindet, nicht trüben und dass Respekt, gesunder Wettbewerb und Fairplay vorherrschen werden«. Ecuador werde immer auf dem Rasen auf solche unsportlichen Aktionen reagieren.Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum betonte am Dienstag mit Blick auf die Szenen, man müsse »immer respektvoll gegenüber anderen sein«. Siege der mexikanischen Nationalmannschaft würden »enorme Freude« bringen, ergänzte sie: »Wir vertrauen darauf, dass das mexikanische Volk verantwortungsbewusst handelt.«










