Knapp eine Woche nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela werden immer noch Menschen lebend gefunden. Laut einem X-Post der jordanischen Polizei wurde nach sechs Tagen ein dreijähriges Kind in der Hauptstadt Caracas von einem Team aus Jordanien aus den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes gezogen.Einsatzkräfte aus El Salvador erreichten zudem in der Nacht auf Dienstag einen 44-Jährigen unter den Trümmern eines Einkaufszentrums in der Küstenstadt Maiquetía, wie El Salvadors Präsident Nayib Bukele auf der Plattform X schrieb. Der Mann sei über einen Schlauch mit Wasser versorgt worden, während die Rettungsarbeiten andauerten.Die Feuerwehr der ecuadorianischen Hauptstadt Quito, die ebenfalls im Katastrophengebiet im Einsatz war, meldete am Montag die Rettung eines zwölfjährigen Jungen. „Fünf Tage nach dem Erdbeben sind Lebenszeichen der größte Ansporn, weiterzumachen“, hieß es in einem Post auf der Plattform X. „Solange es noch eine Chance gibt, werden wir weiter suchen.“ Hund „Giselle“ gerettet Auch ein Hund ist nach Angaben von El Salvadors Präsident Bukele unter den Geretteten. Das Tier, das auf den Namen „Giselle“ höre, sei in der Stadt Caraballeda nach einem fünfstündigen Einsatz aus den Trümmern gezogen worden. In einem Video war zu sehen, wie der Hund in den Armen seines Retters lag und diesen aufgeregt im Gesicht abschleckte. Die Angaben zu den Rettungen ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.Empfohlener redaktioneller Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. Die Zahl der Toten nach den beiden Erdbeben der Stärken 7,2 und 7,5 am vergangenen Mittwoch liegt nach Angaben der venezolanischen Regierung derzeit bei 1.943. Einsatzkräfte aus Venezuela und zahlreichen anderen Staaten suchen weiter unter eingestürzten Gebäuden nach Verschütteten. Nach einer Modellrechnung der US-Erdbebenwarte USGS könnte die Zahl der Toten in die Zehntausende gehen. (dpa)