Martin Keller hat sich seinen Dienstantritt als Präsident der größten deutschen Forschungseinrichtung, der Helmholtz-Gemeinschaft, sicher anders vorgestellt. 30 Jahre hatte der Mikrobiologe in den USA gearbeitet und dort auch das führende Institut für erneuerbare Energien geleitet.
Er war dort sicherheitsüberprüft und musste selbst immer wieder Mitarbeiter in sensiblen Forschungsfeldern überprüfen.
Nun erschüttert eines seiner Zentren die deutsche Forschungslandschaft.
Das Zentrum für Informationssicherheit (Center for IT-Security, Privacy and Accountability, Cispa) mit Sitz in Saarbrücken soll nach Berichten des Handelsblatts auffällig viele Wissenschaftler mit chinesischen Wurzeln beschäftigt haben, die von militärnahen Universitäten stammen, am Cispa an sensiblen Themen arbeiten und dann zurück in die Heimat gehen.
Davor warnen deutsche Sicherheitsbehörden schon seit Längerem.







