Namen von Fleischersatzprodukten: Fleischlobby frisst „Seitan-Steak“ und „Veggie-Hühnchen“

Pflanzliche Fleischalternativen gehören für viele fest zum Speiseplan. Die EU hat nun final entschieden: Bestimmte Begriffe dafür sind nun tabu.

Steaks aus Seitan: Tabu sind künftig Bezeichnungen, die sich auf Tier- bzw. Fleischarten und einzelne Teilstücke („Cuts“) beziehen

Oliver Berg/dpa

dpa | Pflanzliche Fleischalternativen dürfen künftig in der EU nicht mehr mit Begriffen wie „Steak“, „Speck“ oder „Leber“ beworben werden. Das beschlossen die EU-Staaten in Luxemburg endgültig und folgten damit einer Einigung mit Vertretern des Europäischen Parlaments. Hersteller und Händler haben drei Jahre Zeit, bis die neuen Regeln angewendet werden und sie ihre Produkte umbenennen müssen. Das soll ihnen Zeit geben, ihre Vermarktungsstrategien anzupassen. Bereits hergestellte Produkte dürfen in diesem Zeitraum zudem abverkauft werden.