Coding-Agenten verändern die Art, wie Software entsteht. Mit Claude Code stellt Anthropic einen Coding-Agenten bereit, der weit über reine Code-Vervollständigung hinausgeht und sich direkt in Terminal, IDE, Desktop App und CI/CD-Pipelines integriert. In unserem Classroom Agentische Entwicklung – mit Claude Code, Mastra und CopilotKit zum eigenen KI-Chat-Agenten entwickeln Teilnehmende zusammen mit unserem Experten Rainer Stropek einen kompletten Chat-Agenten anhand eines konkreten Beispielprojektes. Sie durchlaufen den gesamten Entwicklungsprozess: von der Projektstruktur über Tool Calls und die Anbindung externer Systeme via Model Context Protocol (MCP) bis hin zur abgesicherten, deployten Anwendung mit automatisierter Qualitätssicherung.
Der Einsatzzweck des Chat-Agenten ist bewusst für alle verständlich und austauschbar gestaltet. Wer eine eigene Domäne mitbringt, kann sie ohne Curriculum-Änderung einsetzen und im Verlauf des Classrooms etwa einen internen Recherche-Assistenten, einen DevOps-Insights-Agenten oder einen Support-Copilot über die eigene Wissensbasis erstellen.
Vom ersten "Hello Agent" bis zur produktionsreifen Pipeline
Zunächst ordnen Teilnehmende Claude Code in der Landschaft der Coding-Agenten ein und verstehen die Unterschiede zu Claude Chat, Claude Cowork und der Anthropic API. Anschließend implementieren sie eigene Tool Calls mit typisierten Funktionen und Zod-Schemata, sichern diese mit Unit-, Integrations- und E2E-Tests ab und nutzen Git Worktrees, um mehrere Designvarianten kollisionsfrei zu erproben. Ein eigener Block widmet sich der Absicherung durch Permissions, Approval-Strategien und Schutzmechanismen gegen Prompt Injection und Tool Poisoning – sowohl für den Coding-Harness von Claude Code als auch für den Harness des eigenen Agenten.







