Proton veröffentlicht heute die neue Version seines verschlüsselten KI-Chatbots Lumo. Version 2.0 kann jetzt erstmals Bilder erkennen und generieren. Mit neuen Sprachmodellen will das Schweizer Unternehmen mit Datenschutz-Fokus außerdem besser mit US-Angeboten wie Claude und ChatGPT mithalten können.
Mit neuen multimodalen Funktionen lassen sich nicht nur hochgeladene Bilder auswerten, sondern auch neue erzeugen. Dabei ruft Lumo aktuelle Informationen über die Websuche ab, etwa um beim generierten Bild einer Stadt das tatsächlich herrschende Wetter einzubeziehen. Per Mauszeiger markieren Nutzer Bereiche, die Lumo mit einem weiteren Prompt bearbeiten soll. Eine Galerie sammelt erzeugte Bilder und Grafiken. In unserem Vergleichstest europäischer Chatbots gehörte die fehlende Bildverarbeitung noch zu den größten Kritikpunkten.
Neu sind außerdem sogenannte „Custom Lumos“ für spezialisierte Aufgaben. Proton gibt solche Lumos für die Datenanalyse, einen Schreibassistenten oder Zusammenfassungen längerer Texte vor. Nutzer können auch eigene Anweisungen als Systemprompt hinterlegen und zusätzliche „Erinnerungen“ speichern.
Neue Modelle
Lumo 2.0 kommt in zwei Versionen daher, Lumo 2.0 Lite und dem stärkeren Lumo 2.0 Max. Bislang konnten nur zahlende Nutzer auf die besseren Modelle zugreifen, Lumo 2.0 Max steht eingeschränkt auch kostenlos zur Verfügung.










