Apples nächste OLED-Generation soll bunter werden. Laut Angaben des Marktforschungsunternehmens TrendForce in dessen jüngstem AMOLED Technology and Market Report sollen mindestens drei verschiedene Gerätelinien den BT2020-Farbraum (Color Gamut) zu 95 Prozent abdecken. Das Format verlangt eine signifikant höhere Farbtreue als der DCI-P3-Farbraum, der heute als Mainstream gilt. Apple könnte sich damit von der Konkurrenz absetzen, dass der Bau solcher Displays noch vergleichsweise komplex und teuer ist.

Langsamer Rollout von OLED-Modellen

TrenForce zufolge soll Apple die BT2020-Abdeckung bei künftigen iPad-Pro-Modellen, dem MacBook Pro und sogar beim iMac planen, wobei es zu letzterem aktuell noch keine OLED-Gerüchte gibt. Momentan nutzt Apple solche Bildschirme im iPhone, der Apple Watch und dem iPad Pro mit 11 und 13 Zoll. Für Herbst wird mit dem MacBook Ultra der allererste OLED-Mac erwartet, der zudem erstmals einen Touchscreen mitbringen soll. Größen von 14 und 16 Zoll wären hier denkbar. Danach könnte ein erstes MacBook Pro mit OLED folgen, wobei unklar ist, ob es schon in diesem Jahr so weit ist. Als weiterer OLED-Kandidat gilt das iPad mini – ob auch hier BT2020 unterstützt wird, ist unklar.