PfadnavigationHomePolitikDeutschlandInsa-PolitikerrankingSöder überholt Weidel – Chrupalla stürzt auf Platz 17 abStand: 11:31 UhrLesedauer: 3 MinutenAlice Weidel, Fraktions- und Bundesvorsitzende der AfD, und ihr Co-Vorsitzender Tino ChrupallaQuelle: Kay Nietfeld/dpaVerteidigungsminister Pistorius bleibt im Insa-Ranking der beliebteste Politiker Deutschlands. Für die größte Bewegung sorgt dieses Mal AfD-Chef Tino Chrupalla, der nach seinem Höhenflug in der Vorwoche acht Plätze abrutscht.Im Politikerranking des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild“-Zeitung verteidigt Boris Pistorius (SPD) erneut den ersten Platz. Dahinter folgen unverändert Cem Özdemir (Grüne) auf Rang zwei und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) auf Platz drei.Markus Söder (CSU) verbessert sich laut „Bild“ von Rang fünf auf Platz vier und verdrängt AfD-Chefin Alice Weidel, die auf Rang sechs zurückfällt. Dazwischen liegt FDP-Politiker Wolfgang Kubicki.Zu den größten Gewinnern der aktuellen Befragung zählt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Er verbessert sich um drei Plätze auf Rang sieben. Ebenfalls drei Plätze gut macht Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek, die erstmals den Sprung in die Top Ten schafft. Zu den Verlierern gehören neben Weidel auch Sahra Wagenknecht (BSW), CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann und Grünen-Chefin Franziska Brantner.Lesen Sie auchDen stärksten Rückgang verzeichnet AfD-Chef Tino Chrupalla. Er fällt um acht Plätze von Rang 9 auf Platz 17 zurück. Das Mittelfeld des Rankings liegt allerdings eng beieinander.Am Ende der Rangliste bleibt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Auch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) belegen erneut die hinteren Plätze.Das Politikerranking von Insa im Überblick:Boris Pistorius (SPD) – 5,0 PunkteCem Özdemir (Grüne) – 4,3 PunkteHendrik Wüst (CDU) – 4,0 PunkteMarkus Söder (CSU) – 3,9 PunkteWolfgang Kubicki (FDP) – 3,8 PunkteAlice Weidel (AfD) – 3,8 PunkteAlexander Dobrindt (CSU) – 3,8 PunkteJulia Klöckner (CDU) – 3,7 PunkteSahra Wagenknecht (BSW) – 3,6 PunkteHeidi Reichinnek (Linke) – 3,6 PunkteLars Klingbeil (SPD) – 3,6 PunkteCarsten Linnemann (CDU) – 3,5 PunkteInes Schwerdtner (Linke) – 3,4 PunkteKatharina Dröge (Grüne) – 3,4 PunkteBärbel Bas (SPD)– 3,3 PunkteFranziska Brantner (Grüne) – 3,3 PunkteTino Chrupalla (AfD) – 3,3 PunkteKatherina Reiche (CDU) – 3,1 PunkteJens Spahn (CDU) – 2,8 PunkteFriedrich Merz (CDU) – 2,7 PunkteGrundlage des Rankings ist laut „Bild“ eine Insa-Umfrage im Erhebungszeitraum zwischen dem 26. und 29. Juni 2026. Die Befragung wurde online durchgeführt und zählte 2006 Teilnehmer.Weidel im ZDF-Ranking weiterhin unbeliebteste PolitikerinBoris Pistorius kann sich nicht nur im Insa-Politikerranking behaupten – er liegt auch im ZDF-„Politbarometer“ der Forschungsgruppe Wahlen im Juni vorn. Er führt das Ranking mit einem Sympathie- und Leistungswert von 1,5 an. Es folgen Cem Özdemir mit 1,0 und Außenminister Johann Wadephul mit 0,3.Lesen Sie auchIm negativen Bereich liegen dagegen mehrere Spitzenpolitiker der Regierungsparteien. Lars Klingbeil kommt auf minus 0,4, Bärbel Bas und Markus Söder jeweils auf minus 0,7, Heidi Reichinnek auf minus 0,8. Bundeskanzler Friedrich Merz erreicht minus 1,3, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche minus 1,5. Schlusslicht bleibt AfD-Chefin Alice Weidel mit minus 2,4.Lesen Sie auchAuf Bundesebene bleibt die AfD beim Meinungsforschungsinstitut Insa bei 29 Prozent (unverändert gegenüber der Vorwoche). Die Union steigt in der Erhebung auf 22 Prozent. Die SPD rutscht auf 12 Prozent. Zusammen erreicht Schwarz-Rot nur noch 34 Prozent.Die Umfragewerte im Überblick:Union: 22 Prozent (+0,5)AfD: 29 Prozent (±0)SPD: 12 Prozent (-0,5)Grüne: 13 Prozent (±0)Linke: 10,5 Prozent (±0)FDP: 4 Prozent (±0)BSW: 3,5 Prozent (±0)Sonstige: 6 Prozent (±0)Andere Institute sahen die AfD zuletzt zwischen 27 und 29 Prozent und die Union zwischen 22 und 24 Prozent. Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet.jra