PfadnavigationHomePolitikDeutschlandInsa-PolitikerrankingWeidel in neuer Umfrage jetzt beliebter als Söder – CDU-Politiker auf den letzten drei PlätzenStand: 08:23 UhrLesedauer: 4 MinutenDie AfD klettert in Umfragen auf Rekordhoch, Union und SPD verlieren. Im jüngsten Politiker-Ranking ist Alice Weidel an Markus Söder vorbeigezogen: „Die AfD ist eigentlich eine Partei der Besserverdiener und überhaupt nicht der arbeitenden Menschen“, kritisiert Ines Schwerdtner, Parteivorsitzende der Linken, die AfD.Verteidigungsminister Pistorius bleibt im Insa-Ranking der beliebteste Politiker Deutschlands. Für die größte Bewegung sorgt dieses Mal jedoch AfD-Chefin Weidel, die bis auf Platz vier vorrückt.Im Politikerranking des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild“-Zeitung bleibt Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) der beliebteste Politiker Deutschlands. Er kommt auf 5,0 Punkte und verteidigt damit Platz eins. Auf den weiteren Plätzen folgen Cem Özdemir (Grüne) mit 4,4 Punkten und Hendrik Wüst (CDU) mit 4,1 Punkten. Alle drei legen im Vergleich zur Vorwoche leicht zu.Für die größte Veränderung in der Spitzengruppe sorgt dieses Mal AfD-Chefin Alice Weidel. Sie verbessert sich laut „Bild“ von Rang acht auf Platz vier und kommt nun auf 4,0 Punkte. Damit zieht sie an Markus Söder (CSU) vorbei, der mit 3,9 Punkten auf Rang fünf zurückfällt. Nach Angaben der Zeitung profitiert Weidel dabei vor allem von sehr guten Werten im eigenen Lager. Dort erreiche die Parteichefin einen Spitzenwert von 8,5 Punkten, bei den Anhängern von Union, SPD und Grünen komme sie hingegen nicht gut an.Lesen Sie auchIm Mittelfeld gewinnen vor allem Politikerinnen der Linken an Boden. Heidi Reichinnek verbessert sich auf Platz zehn, Ines Schwerdtner auf Platz zwölf. Auch Tino Chrupalla (AfD) und Franziska Brantner (Grüne) legen zu. Rückschläge müssen dagegen unter anderem Julia Klöckner (CDU), Carsten Linnemann (CDU), Lars Klingbeil (SPD) und Bärbel Bas (SPD) hinnehmen. Die SPD-Arbeitsministerin rutscht von Platz 15 auf Platz 17 ab.Am Ende des Rankings bleibt es für die Union ungemütlich. Jens Spahn (CDU) liegt mit 2,8 Punkten auf Rang 19, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bildet mit 2,7 Punkten weiter das Schlusslicht. Die Bewertung in der Tabelle reicht von 0 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut) und weist den Durchschnitt der Benotungen von Befragten aus, die den Politiker benotet haben.Das Politikerranking von Insa im Überblick: Boris Pistorius (SPD) – 5,0 – Platz unverändert im Vergleich zu voriger WocheCem Özdemir (Grüne) – 4,4 – unverändertHendrik Wüst (CDU) – 4,1 – unverändertAlice Weidel (AfD) – 4,0 – verbessert sichMarkus Söder (CSU) – 3,9 – verschlechtert sichAlexander Dobrindt (CSU) – 3,9 – unverändertWolfgang Kubicki (FDP) – 3,9 – unverändertJulia Klöckner (CDU) – 3,7 – verschlechtert sichSahra Wagenknecht (BSW) – 3,7 – unverändertHeidi Reichinnek (Linke) – 3,6 – verbessert sichCarsten Linnemann (CDU) – 3,6 – verschlechtert sichInes Schwerdtner (Linke) – 3,5 – verbessert sichLars Klingbeil (SPD) – 3,5 – verschlechtert sichTino Chrupalla (AfD) – 3,5 – verbessert sichFranziska Brantner (Grüne) – 3,5 – verbessert sichKatharina Dröge (Grüne) – 3,4 – verschlechtert sichBärbel Bas (SPD) – 3,4 – verschlechtert sichKatherina Reiche (CDU) – 3,2 – unverändertJens Spahn (CDU) – 2,8 – unverändertFriedrich Merz (CDU) – 2,7 – unverändertGrundlage des Rankings ist laut „Bild“ eine Insa-Umfrage unter 2005 Wahlberechtigten. Der Erhebungszeitraum lag demnach zwischen dem 15. und 18. Mai 2026.Weidel im ZDF-Ranking unbeliebteste PolitikerinNeben dem Insa-Politikerranking gibt es auch die Top Ten des ZDF-„Politbarometers“ der Forschungsgruppe Wahlen. Hier liegt Alice Weidel mit einem Wert von minus 2,2 auf dem letzten Platz. Vorletzte ist Wirtschaftsministerin Reiche mit minus 1,5, davor platziert sich Merz mit einem Tiefstwert von minus 1,3. Verteidigungsminister Pistorius liegt auch hier nach wie vor auf dem ersten Platz.Auf Bundesebene stieg die AfD beim Meinungsforschungsinstitut Insa auf 29 Prozent (plus eins gegenüber der Vorwoche) – den höchsten je für sie gemessenen Wert. Die Union fiel in der Erhebung für die „Bild am Sonntag“ auf 22 Prozent (minus eins) zurück – bei Insa ihr schwächster Wert seit mehr als vier Jahren. Die SPD rutscht auf 12 Prozent (minus eins). Zusammen erreicht Schwarz-Rot nur noch 34 Prozent. Die Umfragewerte im Überblick:Union: 22 Prozent (-1 Prozentpunkt)AfD: 29 Prozent (+1)SPD: 12 Prozent (-1)Grüne: 14 Prozent (+1,5)Linke: 10 Prozent (-1)FDP: 3 Prozent (-0,5)BSW: 3 Prozent (-0,5)Sonstige: 7 Prozent (+1,5)Andere Institute sahen die AfD zuletzt zwischen 25 und 28 Prozent und die Union zwischen 22 und 24 Prozent. Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet.ll
Umfrage: Alice Weidel ist im Insa-Politikerranking beliebter als Markus Söder – Friedrich Merz bleibt Letzter - WELT
Verteidigungsminister Pistorius bleibt im Insa-Ranking der beliebteste Politiker Deutschlands. Für die größte Bewegung sorgt dieses Mal jedoch AfD-Chefin Weidel, die bis auf Platz vier vorrückt.






