Der weltweit populäre Messengerdienst WhatsApp ändert ein grundlegendes Funktionsprinzip: Künftig müssen Nutzer ihre private Handynummer nicht mehr preisgeben, um mit neuen Kontakten chatten zu können. Stattdessen führt das Unternehmen individuelle Benutzernamen ein, über die Anwender miteinander in Verbindung treten können. Die weltweite Phase zur Reservierung von Wunschnamen hat bereits begonnen. Die eigentliche Funktion soll im Laufe des Jahres schrittweise für alle Nutzer freigeschaltet werden.
Bislang ist die mit einem WhatsApp-Konto verknüpfte Handynummer die einzige Möglichkeit, über den Messenger der Meta-Tochter WhatsApp miteinander in Verbindung zu treten. Sie ist für alle Chatpartner sichtbar.
Reservierung von Nutzernamen: Laut WhatsAppfür alle Nutzerinnen und Nutzer ab sofort möglich
Das »nächste große Datenschutz-Upgrade«Alice Newton-Rex, Vizepräsidentin für Produktentwicklung bei WhatsApp, bezeichnet die Neuerung als das »nächste große Datenschutz-Upgrade« des Unternehmens. Da die persönliche Telefonnummer oft mit sensiblen Lebensbereichen verknüpft sei, sollten die Nutzer nun selbst entscheiden können, wem sie diese zugänglich machen – etwa beim Beitritt zu Gruppenchats oder beim Kennenlernen neuer Menschen.










