Vor seinem geplanten Börsengang schließt der chinesische Chiphersteller CXMT einen Milliardendeal mit Tencent und baut die DRAM-Speicher-Produktion massiv aus. Auch Apple bemüht sich um CXMT-Chips. Kanada meldet die ersten CO2-Zertifikate Nordamerikas, die durch das Filtern von CO2 aus der Luft gewonnen wurden. Microsoft hat die Zertifikate gekauft. Und der Messenger-Dienst WhatsApp ändert ein grundlegendes Funktionsprinzip – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

Im Mai erhielt der chinesische Chiphersteller ChangXin Memory Technologies (CXMT) von der Börse in Shanghai grünes Licht für einen Börsengang. Nun hat das Unternehmen laut einem Medienbericht einen langfristigen Liefervertrag mit dem Internet-Unternehmen Tencent Holdings im Wert von mehr als 2,5 Milliarden Euro unterzeichnet. Die mehrjährige Vereinbarung umfasst die Lieferung von DRAM-Chips für Server. CXMT hat zuletzt seine DRAM-Produktionskapazitäten massiv ausgebaut, um von der weltweit steigenden Nachfrage zu profitieren. Auch Apple würde gern CXMT-Speicher einkaufen, benötigt aber eine Genehmigung der US-Regierung. Milliardenauftrag: Chinas CXMT vereinbart Lieferung von Speicherchips an Tencent

Zur Milderung der Klimakrise muss die Konzentration von Treibhausgasen wie CO2 in der Luft reduziert werden. Weil weiterhin mehr ausgestoßen als resorbiert wird, suchen zahlreiche Unternehmen nach technischen Lösungen. Ein Weg ist, CO2 bei großen Quellen, beispielsweise Kohlekraftwerken, abzufangen. Ein anderer Ansatz ist Direct Air Capture; dabei wird CO2 an einem beliebigen Ort aus der Luft gesaugt. Der Firma Deep Sky ist dies in einer Testanlage in der kanadischen Provinz Alberta erstmals in Nordamerika gelungen. Microsoft und die Royal Bank of Canada haben die Zertifikate gekauft, um ihre Treibhausbilanz zu verbessern. Nordamerika-Premiere: CO2-Zertifikate aus Direct Air Capture für Microsoft