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Bilanzskandal: Gerresheimer unter Druck nach verhaltenen Prognosen Der Verpackungsspezialist für den Medizinbereich rechnet für das laufende Jahr mit einem negativen Free Cashflow und einer niedrigeren Marge. Die Dividende wird gestrichen.
Helena Smolak 29.06.2026 - 19:32 Uhr aktualisiert Artikel anhörenGerresheimer: Der Verpackungskonzern büßt seine Glaubwürdigkeit ein. Foto: dpaMünchen, Düsseldorf. Der Düsseldorfer Verpackungskonzern Gerresheimer erwartet für 2026 kein Umsatzwachstum und eine niedrigere Marge. Unterm Strich stehe im Geschäftsjahr 2025, das bis Ende November lief, ein Verlust von 318,7 Millionen Euro. Das teilte das nach Bilanzunregelmäßigkeiten schwer angeschlagene Unternehmen am Montag im Rahmen des Jahres- und Konzernabschlusses für 2025 mit.Eine Dividende soll es angesichts der Verluste nicht geben. 2024 hatte Gerresheimer nach korrigierten Zahlen noch 84,3 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet. Nach der Mitteilung verlor die Aktie zeitweise bis zu elf Prozent. Im Handelsverlauf drehten die Papiere wieder ins Plus um bis zu sieben Prozent.Den Zielkorridor für die bereinigte operative Marge (Ebitda) senkte das Unternehmen von 18 bis 19 Prozent auf 17 bis 18 Prozent. Die frei verfügbaren Barmittel (Free Cashflow) dürften in diesem Jahr mit 50 bis 100 Millionen Euro negativ sein. Ursprünglich hatte Gerresheimer mit einem moderat positiven Free Cashflow gerechnet. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt






