Sechs Tote in Jugendhilfeeinrichtung: Rechte Hetze nach Schüssen in Stade

Nach den Schüssen in einem Mutter-Kind-Heim in Stade mit sechs Toten sind drei Tatverdächtige festgenommen. Die AfD versucht, die Tat zu nutzen.

Großeinsatz am Tatort in Stade: Noch ist über das Tatmotiv wenig bekannt

NEWS5/reuters

Sechs Tote – darunter vier Frauen – und laut Polizei eine einstellige Zahl von teils schwer Verletzten: Nach einem Schusswaffenangriff auf eine Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade hat die Polizei drei Tatverdächtige verhaftet. Bei dem mutmaßlichen Schützen handelt es sich um einen Mann, eine der anderen festgenommenen Personen soll eine Frau sein. Zum Hintergrund der Tat äußerten sich die Behörden bis Redaktionsschluss nicht, die Polizei schloss lediglich einen Zusammenhang mit „Clan-Kriminalität“ aus. Der Spiegel berichtete, es gebe Hinweise auf eine „Beziehungstat“ mit „persönlichem Bezug“ zu der Einrichtung.