Folgender Karriereplan für Ihren Nachwuchs: Noch vor dem Abitur ein Erfolg bei „Jugend forscht“, dann ab in die USA zum Studium an der Columbia-Uni. Sofort danach eine KI-Bude wie OpenAI voranbringen und einen viel beachteten Essay darüber schreiben. Wenn sich die Aufregung gelegt hat, einen Hedgefonds mit Schwerpunkt KI gründen, Millionen Dollar einsammeln und damit die Wall Street elektrisieren. Und das alles bitte vor dem 23. Geburtstag .Uns ist nicht die Hitze zu Kopf gestiegen. Wir haben schlicht den Werdegang des deutschen KI-Wunderkinds Leopold Aschenbrenner (24) wiedergegeben, der mit seinem Hedgefonds „Situational Awareness LP“ derzeit zahlreiche US-Investoren verzückt. Bereits zuvor sorgte Aschenbrenner für Furore, als er als Sicherheitsforscher bei OpenAI ausstieg und in seinem Essay „Situational Awareness “ vor der „Selbstzerstörung der Menschheit“ warnte. Nicht nur Ivanka Trump (44) war beeindruckt. Meine Kollegin Mirjam Hecking beschreibt, welche Wetten Aschenbrenner aktuell mit seinem Hedgefonds eingeht . Und falls Ihre Tochter oder Ihr Sohn erst mal ein Gap Year anstrebt: Auch Turbo-Leo hat in seiner steilen Karriere mal (kurz) pausiert.
Die Erfolgsgeschichte der Ergobags ist nicht zu übersehen, erst recht nicht auf deutschen Schulhöfen. Das Kölner Start-up Fond of, wie das Unternehmen hinter Ergobag heißt, hatte vor 16 Jahren mit seinen Schulrucksäcken den Markt revolutioniert und den Marktführer Scout verdrängt. Doch nun steckt Fond of in der Midlife-Crisis: Das Unternehmen hat zu viele neue Marken geschultert (neben Ergobag gibt es die Marke Affenzahn für Kindergartenkinder, Satch für Schüler ab der fünften Klasse und Aevor und Pinqpong für Großstädter) – und leidet nun unter Wachstumsschmerzen. Etwa jede zehnte Stelle fällt weg. Mein Kollege David Baldysiak hat mit Fond-of-Geschäftsführer Mathias Lievenbrück (40) gesprochen: Er berichtet, wie Lievenbrück im Portfolio aufräumt und mit welchen Marken es bei der Ergobag-Mutter weitergeht .Ich wünsche Ihnen einen schönen AbendIhr Kai LangeHaben Sie Wünsche, Anregungen, Informationen, um die wir uns journalistisch kümmern sollten? Wir freuen uns auf Ihre Post unter chefredaktion@manager-magazin.de .Diesen Newsletter finden Sie auch auf unserer Website.






