PfadnavigationHomeRegionalesHamburgRestrukturierungWarburg-Bank fährt fettes Minus einStand: 15:44 UhrDie Bank M.M. Warburg & CO, hier der Sitz in BerlinQuelle: picture alliance/JokoRestrukturierung, Stellenabbau, neue IT: Die Privatbank M.M. Warburg & Co zahlt einen hohen Preis für ihren Kurswechsel. Der Ausstieg aus dem institutionellen Geschäft ist vollzogen.Die Hamburger Privatbank M.M.Warburg & Co. hat das vergangene Jahr mit einem hohen Verlust abgeschlossen. Grund dafür waren eine Restrukturierung und Investitionen in die IT. Der Jahresfehlbetrag belief sich auf 38,9 Millionen Euro, verglichen mit einem kleinen Gewinn von einer Million Euro im Jahr 2024, wie es in einer Mitteilung am Montag hieß.Im vergangenen Jahr hatte sich Warburg aus dem institutionellen Kapitalmarktgeschäft zurückgezogen. Das Analysehaus Warburg Research sowie die Verwahrstelle für liquide Assets wurden verkauft. Für die Restrukturierung fielen 2025 einmalige Aufwendungen von 24,8 Millionen Euro an. Davon entfielen 9,8 Millionen Euro auf Abschreibungen und 15 Millionen Euro auf Personalaufwendungen.Lesen Sie auchEine Sprecherin erklärte auf Anfrage von Bloomberg, 591 Personen seien Ende 2025 für die Bank tätig gewesen, verglichen mit 617 im Vorjahr. Für die Modernisierung der IT und die Einführung eines neuen Kernbankensystems wurden zudem 23,1 Millionen Euro aufgewendet. Der Wechsel auf das System des IT-Dienstleisters Atruvia wurde im Mai dieses Jahres abgeschlossen. „Der Kern unserer Bank ist künftig das Private Banking – ergänzt um das Finanzierungsgeschäft im Corporate Banking“, sagte Vorstand Markus Bolder. Bis Ende 2027 sieht das Management der Bank gute Chancen, wieder profitabel zu werden.lno/jlau
Restrukturierung: Warburg-Bank fährt fettes Minus ein - WELT
Restrukturierung, Stellenabbau, neue IT: Die Privatbank M.M. Warburg & Co zahlt einen hohen Preis für ihren Kurswechsel. Der Ausstieg aus dem institutionellen Geschäft ist vollzogen.






