Nach den Schüssen in der niedersächsischen Stadt Stade am Montagmittag in einer Jugendhilfeeinrichtung ist das Motiv noch völlig unklar. In Stade hatte es in einer Jugendhilfeeinrichtung Schüsse mit mehreren Toten gegeben. Laut Polizei gibt es fünf Tote, weitere Personen sind demnach verletzt worden. Bei den fünf Toten handelt es sich den Angaben zufolge um Erwachsene. In der Einrichtung sind offenbar Mutter-Kind-Wohngruppen untergebracht. In den sozialen Medien überschlagen sich nun die Reaktionen.

Hintergrund: Vor fünf Tagen kam es bereits zu einem größeren Polizeieinsatz in Stade. Der Polizei war auf dem Vorplatz eines anderen Jugendhauses an der Hohenfriedberger Straße eine körperliche Auseinandersetzung zwischen 40 und 50 Personen gemeldet worden. Beim Eintreffen der ersten Funkstreifenwagen hatten sich die Personen bereits verstreut und den Beamten wurde von lediglich verbalen Streitigkeiten berichtet.

Aus dem Auto gezogen und mit Schlägen traktiert

Gegen 21:55 Uhr erschienen zwei Männer auf der Polizeiwache in Stade, um eine Strafanzeige zu erstatten, welche mit der zuerst gemeldeten Auseinandersetzung zusammenhing. Eine zunächst verbale Streitigkeit um vermeintliche Schulden sei zu einer körperlichen Auseinandersetzung eskaliert.