Treffen sich Iran und die USA morgen in Doha?Vertreter der USA und des Irans werden sich nach Angaben von US-Präsident Donald Trump an diesem Dienstag in Qatars Hauptstadt Doha treffen. „Iran hat um ein Treffen gebeten“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Weitere Angaben etwa zum Ziel der Gespräche machte Trump nicht. Erst kurz zuvor hatte Iran noch Berichte über einen möglichen weiteren aktuellen Verhandlungstermin mit den USA zurückgewiesen. Eine Gesprächsrunde werde stattfinden, „sobald die Voraussetzungen geschaffen sind und Einigkeit über Termin und Veranstaltungsort erzielt wurde“, sagte Vizeaußenminister Kazem Gharibabadi laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna. In dieser Woche seien keine Treffen der Arbeitsgruppen geplant, Konsultationen würden über Vermittler jedoch fortgesetzt, sagte Gharibabadi. Mehrere amerikanische Medien hatten berichtet, dass sich beide Seiten an diesem Dienstag in Doha treffen wollten, um ihren Streit um die für den weltweiten Energiehandel wichtige Straße von Hormus beizulegen. Sechs Milliarden Dollar eingefrorener Gelder werden freigegeben Nach einer Einigung mit den USA zur Aufhebung von Sanktionen im Öl- und Petrochemiesektor ‌werden nach Angaben aus Teheran sechs Milliarden von insgesamt zwölf Milliarden Dollar an eingefrorenen iranischen Geldern aus Qatar freigegeben. Dies ‌sagte der ‌iranische Präsident Massoud Peseschkian staatlichen Medien zufolge. Iran und Oman beraten über Zukunft der Straße von Hormus Iran und Oman haben erstmals in einem gemeinsamen Ausschuss über die ‌Straße ‌von Hormus beraten. Das Treffen des Gremiums fand in der omanischen Hauptstadt ​Maskat statt, wie der ⁠iranische Vizeaußenminister Kazem Gharibabadi auf der Plattform X mitteilt. ​Demnach tauschten sich Vertreter beider Staaten ⁠über die Souveränitätsrechte ‌der Golf-Anrainer aus. Zudem sei über die künftige Verwaltung der ⁠für den internationalen See- ⁠und Öl-Handel wichtigen Meerenge gesprochen worden. ⁠Basis ​dafür ⁠sei das Mitte ​Juni von den USA ‌und dem Iran vereinbarte Rahmenabkommen. Erst am Freitag war das Rahmenabkommen zwischen Libanon und Israel geschlossen worden, das einen Ausweg aus der bewaffneten Konfrontation zwischen Israel und der Hizbullah eröffnen soll. Heute gab es abermals Einsätze der israelischen Armee gegen die von Iran unterstützte Miliz im Süden Libanons. Warum trotz Abkommen das Schwerste noch bevorsteht, wie ein libanesisches Medium schrieb, lesen Sie hier. Fabian DrahmouneBahrain bestätigt iranische AngriffeDer Golfstaat Bahrain hat die jüngsten Angriffe Irans mit Drohnen und Raketen bestätigt. Das Außenministerium in Manama sprach von einer „gefährlichen Eskalation“, die einem „bewussten Muster wiederholter Angriffe“ gegen das Land folge. Iran halte an seinem Kurs fest und sei mit Blick auf das Rahmenabkommen mit den USA über ein Ende der Gewalt „allein verantwortlich“ dafür, die noch bleibenden Chancen auf eine Deeskalation zu untergraben.Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) griffen nach eigenen Angaben Ziele in Bahrain sowie Kuwait an. Man habe Infrastruktur des US-Militärs in beiden Ländern zerstört, hieß es in einer Mitteilung. In Bahrain seien Ziele des wichtigen US-Marinestützpunkts getroffen worden.In Bahrain heulten mehrfach die Alarmsirenen. Das Innenministerium rief die Einwohner über die Plattform X auf, ruhig zu bleiben und sich in Sicherheit zu begeben. Ein Wohngebäude wurde im Zuge des Angriffs beschädigt, wie das Innenministerium mitteilte. Tote habe es nicht gegeben.Fabian DrahmouneIsrael: Hizbullah-Kämpfer in Südlibanon getötetDas israelische Militär hat eigenen Angaben zufolge Hizbullah-Kämpfer im Süden Libanons getötet. Der Einsatz ⁠in der Gegend von Nabatäa gegen die mit Panzerfäusten bewaffneten Männer sei erfolgt, um eine Bedrohung für israelische Soldaten abzuwenden, teilte das Militär mit. Zudem hätten die Streitkräfte ein Gebäude beschossen, von dem aus die Kämpfer agierten. Die Armee ‌habe auch eine Raketenabschussrampe zerstört. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig prüfen.Fabian DrahmouneKuwait meldet Raketen- und DrohnenangriffeNach einem abermaligen US-Angriff auf Ziele in Iran gibt es Berichte über Explosionen in den mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain. Die kuwaitische Luftabwehr wehre derzeit feindliche Raketen- und Drohnenangriffe ab, teilte die Armee des Golfstaates auf der Plattform X mit. Der iranische Sender Press TV berichtete auch über Explosionen in Bahrain. Das Innenministerium von Bahrain teilte auf X mit, es seien Alarmsirenen ausgelöst worden. Man fordere die Einwohner des Landes auf, Ruhe zu bewahren und sich in Sicherheit zu begeben.Mehr ladenTickarooLive Blog Software