Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesA8 nach Waldbrand am Chiemsee wieder freigegebenWHO-Chef: Hitze für Hunderte zusätzliche Todesfälle mitverantwortlichMindestens 15 Menschen kommen bei Badeunfällen ums LebenErneut Temperaturrekord in DeutschlandFeuerwehr kämpft vielerorts gegen WaldbrändeDLRG: 26 Männer und Jungen beim Baden gestorben Am heißen Wochenende sind nach Angaben der Lebensretter von der DLRG mindestens 26 Menschen beim Baden ums Leben gekommen – alles Männer und Jungen. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft zählte dabei auch Vermisste mit, deren Identität bekannt ist, die aber noch nicht gefunden wurden.Die vorläufige Bilanz bezieht sich auf die Zeit von Freitag bis Sonntag. Bereits am Donnerstag hatte es den Angaben zufolge mindestens sieben weitere tödliche Unglücke gegeben. Hinzu kommen laut DLRG mindestens acht Menschen, die unter Reanimation ins Krankenhaus gebracht wurden. Zudem habe sich ein 15-Jähriger bei einem Sprung in einen Baggersee im baden-württembergischen Meißenheim mindestens schwer verletzt. Die DLRG erfasst auch Fälle, bei denen sie nicht selbst im Einsatz war.Schon vor der Hitzewelle hatte die DLRG dazu aufgerufen, die Gefahren beim Baden und Schwimmen in der Hitze nicht zu unterschätzen. „Wir sehen immer wieder, dass gerade Männer ihre Fähigkeiten überschätzen und Risiken eingehen, die vermeidbar wären“, hatte DLRG-Präsidentin Ute Vogt gesagt. Im Jahr 2025 waren vier von fünf Ertrunkenen laut DLRG männlich (82 Prozent). Warum sterben so viele junge Männer beim Baden? Lesen Sie dazu unsere Analyse vom vergangenen Jahr.A8 nach Waldbrand am Chiemsee wieder freigegebenAutofahrer auf der A8 am Chiemsee haben an diesem Montagmorgen viel Geduld benötigt. Weil am See nahe der Autobahn 5,5 Hektar Wald und Moor (entspricht einer Fläche von knapp acht Fußballfeldern) in Flammen standen, war die A8 am Morgen komplett gesperrt. Am späten Vormittag wurde die Sperrung aufgehoben. Wie die Polizei mitteilte, staute sich der Verkehr aber noch immer auf einigen Kilometern.Durch den aufsteigenden Rauch war es nach Angaben der Polizei an der Autobahn zu Sichtbehinderungen gekommen. Die Feuerwehr warnte auch die Bevölkerung und bat, Fenster und Türen geschlossen zu halten.Das Feuer in einem Waldstück im Landkreis Traunstein war kurz vor Mitternacht am Sonntag gemeldet worden. Seitdem waren etwa 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Bergwacht und THW im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Auch Hubschrauber wurden eingesetzt. Ein Feuerwehrmann erlitt den Angaben zufolge leichte Verletzungen. Was den Brand verursacht hat, ist unklar. Es ist nicht der einzige Einsatzort in Bayern, an dem der Wald brennt. Laura OtterMuren in Tirol: Rund 200 Menschen werden aus Tal geflogen Nach mehreren Muren in einem Tiroler Gebirgstal hat das österreichische Bundesheer Evakuierungsflüge für rund 200 eingeschlossene Personen ausgeführt. Zwei Helikopter standen am Montag im Einsatz, um die Ausflugstouristen aus dem Kaunertal zu bringen, wie das Verteidigungsministerium mitteilte.Nach starken Regenfällen waren am Sonntag drei Muren auf die Kaunertaler Gletscherstraße abgegangen. Die Straße wurde von Geröll und Schlamm blockiert, wie die Behörden des Bundeslandes Tirol mitteilten. Rund 200 Personen, die für Tagesausflüge in das Kaunertal gekommen waren, konnten deshalb das Gebiet nahe der italienischen Grenze nicht mehr verlassen. Sie mussten die Nacht in einer Schutzhütte und einem Bergrestaurant verbringen.Rund zehn Personen seien bereits am Sonntag aus medizinischen Gründen ausgeflogen worden, sagte Elmar Rizzoli vom Tiroler Krisenzentrum der Deutschen Presse-Agentur. Durch die Muren sei aber niemand verletzt worden. Das staatliche Meteorologie-Institut Geosphere Austria warnte vor weiteren Gewittern in Tirol. Ab Montagnachmittag und am Dienstag könne es unter anderem zu kleinen Muren und lokalen Überschwemmungen kommen sowie zu Behinderungen auf Straßen und Schienen.WHO-Chef: Hitze für Hunderte zusätzliche Todesfälle mitverantwortlichDie beispiellose Hitzewelle mit Rekordtemperaturen in Europa ist nach Einschätzung des Chefs der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitverantwortlich für Hunderte zusätzliche Todesfälle. „Seit dem 21. Juni wurden in Europa mehr als 1300 zusätzliche Todesfälle verzeichnet, die im Zusammenhang mit den hohen Temperaturen stehen", schrieb Tedros Adhanom Ghebreyesus auf der Plattform X. „Europa ist der sich am schnellsten erwärmende Kontinent der Erde - die Erwärmung verläuft doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt."Laut Tedros leiden derzeit 150 Millionen Menschen unter extremer Hitze, Schulen seien geschlossen, die Stromnetze würden zusammenbrechen. Hitzestress werde oft als „stiller Killer" bezeichnet - und europäische Wohnungen, Arbeitsplätze und Schulen seien für solche Temperaturen nicht ausgelegt, schrieb Tedros.Vergangene Woche hatte er bereits gewarnt, weltweit würden jährlich rund eine halbe Million Menschen an Hitzefolgen sterben. Viele dieser Todesfälle seien durch Schutzmaßnahmen vermeidbar. Am Sonntag hatte die französische Gesundheitsbehörde mitgeteilt, nach vorläufigen Daten seien während der extremen Hitzewelle rund 1000 Todesfälle mehr als im Durchschnitt registriert worden.Mindestens 15 Menschen kommen bei Badeunfällen ums LebenWährend der Hitzewelle in Deutschland sind seit Freitag mindestens 15 Menschen bei Badeunfällen gestorben.Am Samstag ertrank ein 27-Jähriger im Neckar bei Heidelberg, ein 30-Jähriger starb in einem Badesee bei Neuhofen südlich von Mannheim, drei Männer kamen in verschiedenen Gewässern in Berlin ums Leben. Im Herner Meer am Rhein-Herne-Kanal in Nordrhein-Westfalen starb ein sechsjähriges Kind. In Hessen wurde südwestlich von Frankfurt ein 40-Jähriger tot aus dem Waldsee Raunheim geborgen.Bereits am Freitag war im Seepark Lünen bei Dortmund ein 45 Jahre alter Mann von Besuchern aus dem Wasser gezogen worden. Der Mann starb später im Krankenhaus. Ein acht Jahre alter Junge wurde nach zweistündiger Suche tot aus einem Badesee in Isernhagen bei Hannover geborgen. Das Kind habe sich ersten Hinweisen zufolge im Wasser aufgehalten und sei dann nicht mehr zu sehen gewesen, teilte die Polizei mit.Ebenfalls nach stundenlanger Suche wurden die Leichen von zwei Schwimmern am Freitag im Bodensee gefunden. Die älteren Männer waren am Donnerstag vor den Augen ihrer Frauen in den See gesprungen und verschwunden.Drei Tage dauerte die Suche nach einem 14-Jährigen in einem See bei Düren in NRW. Er war nach bisherigen Erkenntnissen am Freitag mit Freunden in einem Schlauchboot auf dem See unterwegs und aus bislang ungeklärter Ursache ins Wasser gefallen. Taucher bargen ihn am Sonntagvormittag, ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Am Samstag ertrank zudem ein 41-jähriger Mann in einem Baggersee in Düsseldorf.In Hessen kam es am Sonntagvormittag zudem zu einem Badeunfall in einem Freibad in Kassel. Ein 76-Jähriger wurde leblos im Wasser entdeckt, Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos. Ein 17-Jähriger wurde am Sonntag tot aus einem Baggersee in Peine in Niedersachsen geborgen. Hitzeschäden: Auch am Montag keine Straßenbahnen in LeipzigAuch am Montag bleibt der Straßenbahnverkehr in Leipzig eingeschränkt. Grund sind Hitzeschäden an den Gleisen. Ziel sei es, den Betrieb schrittweise und im besten Fall schon am Montag teilweise wieder aufzunehmen, teilten die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) mit.Ursprünglich hatten die LVB den Betrieb wegen der Schäden an Schienen und Weichen nur bis in die Nacht zum Sonntag einstellen wollen, den Zeitraum aber danach mehrmals verlängert. Die hohen Temperaturen sorgten an vielen Stellen dafür, dass Fugenmasse für Asphalt und Beton in Weichen und Schienen lief und dort verklumpte. Ein sicherer Straßenbahnbetrieb sei derzeit nicht möglich, hieß es.Von der Einstellung sind sämtliche Straßenbahnlinien in der sächsischen Stadt betroffen. Busse sollen so weit wie möglich planmäßig fahren. Fahrgäste sollten sich vor Fahrtantritt über aktuelle Verbindungen informieren.Erneut Temperaturrekord in DeutschlandIn Deutschland wurde am dritten Tag in Folge ein neuer Temperaturrekord verzeichnet. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) registrierte nach vorläufigen Angaben den Höchstwert von 41,7 Grad nachmittags in Neißemünde im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree. Das teilte der Wetterdienst auf Anfrage der dpa mit. Der vorherige Höchstwert war am Samstag mit 41,5 Grad in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt gemessen worden.DWD korrigiert nächtlichen Rekordhitzewert29,4 Grad war es in der Nacht auf Sonntag im ostsächsischen Kubschütz: so heiß wie nachts noch nie in Deutschland seit Beginn der Aufzeichnungen. Das wurde auch hier im Hitzeblog vermeldet.Allerdings hatte sich der Deutsche Wetterdienst (DWD) beim bisherigen Rekordwert vertan. Dieser lag bei 27,2 Grad und wurde am 13. August 2003 aufgestellt, wie der DWD in einer Korrektur meldet. Er hatte zuvor den bisherigen Rekord auf 26,2 Grad gemeldet, so heiß war es in der Nacht vom 25. Juli 2019. Auf diesen Wert kletterten die Thermometer diese Woche schon zweimal wieder hierzulande.Alte Rekorde hin oder her, eines ist sicher: Die 29,4 Grad in der Nacht auf Sonntag in Kubschütz ist: ein neuer Rekord.Feuerwehr kämpft vielerorts gegen WaldbrändeWaldbrände als Folge der anhaltenden Trockenheit halten Feuerwehren in mehreren Ecken Deutschlands in Atem. Im rheinland-pfälzischen Kreis Bad Kreuznach war der Waldbrand nach Kreisangaben am Samstagnachmittag an einem Steilhang in der Nähe des Ortes Traisen ausgebrochen. Menschen mussten bis 2 Uhr morgens Gebäude in einem Radius von einem Kilometer um den Brand verlassen. Im Verlauf des Sonntags dehnte sich der Brand in einem schwer zugänglichen Waldgebiet mit steilen Hängen auf eine Fläche von rund 2,7 Hektar aus. Der Ort musste komplett geräumt werden. Die Menschen wurden in eine Sporthalle in einer benachbarten Gemeinde untergebracht. Immer wieder gab es in dem Areal Explosionen, sagte Jörg Dindorf, Leiter Team Medien Katastrophenschutz. Das heutige Naturschutzgebiet sei früher eine Entsorgungsfläche für Munition gewesen, erklärte Dirdorf. Entsprechend war auch der Kampfmittelräumdienst vor Ort. Feuerwehrleute konnten das Gebiet aus Sicherheitsgründen nicht betreten und versuchten, mit Schneisen und mit Wassersprengern den Brand zumindest in Grenzen zu halten. Ein größerer Einsatz läuft auch in der Gohrischheide an der Landesgrenze von Sachsen und Brandenburg. Am Morgen waren etwa 200 Feuerwehrleute im Einsatz. Zwei Löschhubschrauber sollen aus der Luft bei der Brandbekämpfung helfen. Auch dieses Feuer war am Samstag ausgebrochen, in der Gohrischheide hatte es erst vor einem Jahr den größten Waldbrand seit Jahrzehnten in Sachsen gegeben. Im thüringischen Meuselwitz brennt seit Samstagnachmittag eine rund 5,5 Hektar große Fläche. Dutzende Feuerwehrleute sind im Einsatz. Die Rauchentwicklung auf dem betroffenem Areal an der Grenze zu Sachsen-Anhalt und Sachsen sei so stark, dass der Rauch sogar bis nach Leipzig ziehe, sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr Meuselwitz Maximilian Raczka.In Sachsen-Anhalt gilt ein Blitzeinschlag als mögliche Ursache für einen Waldbrand in einem Ortsteil der Stadt Tangerhütte im Landkreis Stendal. Hier brannten rund 600 bis 700 Quadratmeter Kiefernwald ab. In Blankenburg im Landkreis Harz, ebenfalls in Sachsen-Anhalt, ging die Feuerwehr auf einer Fläche von ungefähr 4,5 Hektar gegen Flammen vor. Auch Löschflugzeuge waren im Einsatz. Etwa 1000 zusätzliche Todesfälle durch Hitze in FrankreichIn ​Frankreich sind während der europaweiten Hitzewelle nach vorläufigen Angaben etwa 1000 Menschen mehr als üblich gestorben. ​Die tatsächliche Zahl liege wahrscheinlich aber noch höher, da ⁠noch Informationen aus Pflege- und Altenheimen ausstünden, teilte die Gesundheitsbehörde am Sonntag ​mit. Die ​meisten Todesfälle beträfen Menschen über ‌65 Jahre. Gesundheitsministerin Stephanie Rist ‌sagte dem Sender BFM: „Die Hitzewelle ist noch nicht überstanden.“ Ihre Auswirkungen ​könnten noch ​bis zu zehn Tage nach ​deren Ende andauern.Die Hitzewelle, die am 20. Juni begann, hat sich inzwischen weiter ‌nach Osten verlagert. Während die extreme Hitze in ‌den meisten Teilen ‌Frankreichs nachgelassen hat, gelten für ​einige Gebiete im Nordosten weiterhin Warnungen. Wissenschaftlern zufolge handelt ​es sich um die schwerste ‌je in Europa verzeichnete Hitzewelle. Der Klimawandel schreite auf dem Kontinent schneller voran als im globalen Durchschnitt. Schiffbruch bei Gewitter: Segler aus Ostsee gerettetSeenotretter haben zwei Segler aus der Ostsee gerettet, nachdem ihr Boot wegen einer Gewitterböe gekentert ist. Die Bergung war bereits angelaufen, als sich die Lage durch das Wetter verschärfte. Zunächst hatte laut Deutscher Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger eine Frau am späten Samstagabend von Land aus gesehen, dass sich vor Langholz in der Gemeinde Waabs (Kreis Rendsburg-Eckernförde) ein Segelboot losgerissen hatte. Es schien führungslos auf der Ostsee zu treiben.Die Besatzung des Seenotrettungsbootes bemerkte dann, dass sich ein Ehepaar an Bord befand. Das Paar hatte sein Boot während des Gewitters an einer Tonne festgemacht, doch die Verbindung hielt nicht. Als die Seenotretter begannen, das Segelboot nach Eckernförde zu schleppen, zog erneut ein starkes Gewitter auf mit schweren Sturmböen mit mehr als 100 Kilometern pro Stunde. Eine Böe habe das Segelboot erfasst und es kentern lassen. Beide Segler seien in die Ostsee gestürzt. Bevor die Schiffbrüchigen in der Dunkelheit abtrieben, wurden sie durch die Seenotretter geborgen und an Land gebracht.Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger blicken auf ein einsatzreiches Wochenende zurück. Allein zwischen Freitag- und Sonntagmittag fuhren die rund 60 Rettungskreuzer und -boote mehr als 30 Einsätze auf Nord- und Ostsee, wie die Organisation am Sonntag in Bremen mitteilte. Dabei hätten sie rund 75 Menschen geholfen. Berliner Sommerbäder ausgebuchtSchon seit dem Morgen gibt es für die Berliner Sommerbäder keine Tickets mehr. Laut der Webseite der Berliner Bäder werden nur noch Menschen eingelassen, die bereits ein Zeitfenster-Ticket gebucht haben oder ein Abo besitzen. Lediglich für das Kinderbad Monbijou gab es Stand 11.50 Uhr noch wenige Tickets.Schon am Samstag waren die Sommerbäder komplett voll. An mehreren Bädern waren die Warteschlangen zu lang, nicht alle Wartenden konnten eingelassen werden. Nach der Rekordhitze am Samstag werden in Berlin und Brandenburg auch heute Temperaturen von 38 bis 41 Grad erwartet.630 Menschen bleiben im Zug ohne Klimaanlage steckenMehr als 600 Passagiere sind ohne Klimaanlage in einem Zug aus Hamburg Richtung Prag in der Prignitz gestrandet. Drei Menschen kamen mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus, wie Kreisbrandmeister Christian Reisinger mitteilte. Ein Baum war im Zuge eines Sturms am frühen Samstagabend auf eine Oberleitung gefallen und der Zug der tschechischen Bahn verlor seinen Fahrstrom.Ohne Strom fiel die Klimaanlage aus und die Türen blieben verschlossen, wie es hieß. Die Einsatzkräfte öffneten die Türen, teils mussten sie dafür Bäume aus dem Weg sägen. Im Zug, in dem es laut Reisinger mittlerweile etwa 40 Grad hatte, sichteten die Einsatzkräfte die etwa 630 Passagiere. Zwei Menschen kamen mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus. Kinder, Schwangere und ältere Menschen brachte die Feuerwehr als Erstes aus dem heißen Zug, der Rest musste dort ausharren. Nach mehreren Stunden kam um kurz vor 23.00 Uhr eine Diesellok, die den Zug nach Karstädt zog. Dort stellte sich heraus, dass es keine Weiterfahrt mehr gibt.Die Einsatzkräfte bauten in einer Sporthalle ein Notlager auf, in dem die Passagiere übernachten konnten. Es wurden Kinderbetten, Spielzeug und Bierzeltgarnituren vorbeigebracht. „Es war eine ruhige Atmosphäre“, sagte Reisinger. Eine Person kam von dort aus mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus, einige andere wurden noch in der Nacht von Bekannten abgeholt. Am Morgen brachten Linienbusse die etwa 500 Menschen laut Reisinger zum Bahnhof nach Karstädt, wo sie mit zwei ICEs weiterreisen konnten.In Gransee (Landkreis Oberhavel) strandeten am Samstagnachmittag ebenfalls Passagiere eines Regionalzuges. Die Menschen mussten zwei bis drei Stunden ohne Klimaanlage aushalten, bevor der technische Defekt behoben wurde und der Zug weiterfuhr, teilte die Bundespolizei mit. 70 Fahrgäste stiegen zwischendurch auf der offenen Strecke aus dem Zug aus. 18-Jähriger nach 45 Minuten vom Grund eines Sees gerettetIn einer intensiven Suchaktion auch mit Tauchern und Helikopter ist ein vermisster 18-Jähriger vom Grund des Essener Baldeneysee gerettet worden. Eine Gruppe junger Leute hatte sich am Seeufer aufgehalten, der 18-Jährige sprang zur Abkühlung ins Wasser, tauchte aber nicht mehr auf. Rund 45 Minuten später wurde die vermisste Person von Tauchern am Grund des Sees entdeckt, an Land geholt und wiederbelebt, wie die Feuerwehr berichtete.An der Suche waren Feuerwehr und der DLRG beteiligt, der im Sommer mit zwei Rettungsbooten vor Ort ist und innerhalb kürzester Zeit an der Einsatzstelle eintraf. Eine Drohneneinheit und ein Hubschrauber der Polizei unterstützten die Aktion. Der junge Mann wurde „unter fortlaufender Reanimation“ in eine Klinik gebracht.Worauf man an heißen Tagen achten sollteFrische Tipps bei hohen Temperaturen Schattenplätze suchen, Kräutertee trinken oder mittags einfach mal ein Schläfchen machen: So lässt es sich an heißen Tagen aushalten. Aufgeheizte Wohnung Was kann man tun, damit die eigene Wohnung oder das Haus trotz schlechter Voraussetzungen nicht zum lebensfeindlichen Ort wird? Den Körper bei Hitze verstehen Warum der zweite oder dritte Hitzetag besonders gefährlich ist - und man sich mehrmals am Tag wiegen sollteRisiko Badesee Über das Wochenende gab es mehrere tödliche Badeunfälle in Deutschland. Was man beachten sollte.Gewitter-Mythen Vielerorts werden heute noch Unwetter erwartet. Doch was ist wirklich gefährlich, und was Mythos? Ein RealitätscheckCooles Essen für heiße Tage Die besten Rezepte für kalte Gerichte – von Melonen-Feta-Salat über Gazpacho bis zum Grillgemüse-Cracker. Mehr ladenTickarooLive Blog Software