Wegen des Verdachts auf Untreue in mehr als 400 Fällen hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt Anklage gegen einen 46 Jahre alten Hausverwalter aus dem Hochtaunuskreis beim Landgericht Frankfurt erhoben. Dem deutschen Staatsangehörigen wird vorgeworfen, seit Februar 2021 und bis Januar dieses Jahres Geld von Eigentümergemeinschaften und Eigentümern auf sein Privatkonto transferiert zu haben, um es für eigene Zwecke zu nutzen.Dafür soll er eine weitgehende Verfügungsbefugnis über die Hausgeld- und Rücklagenkonten der von ihm verwalteten Immobilien systematisch ausgenutzt haben. Der Hausverwalter ist vorwiegend in Frankfurt und im Taunus tätig. Die Privatentnahmen des Mannes belaufen sich auf mehr als 700.000 Euro, wie es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft vom Montag heißt.In 406 besonders schweren Fällen soll der Mann fast fünf Jahre lang systematisch Geld auf sein eigenes Konto abgebucht und sich so eine Einnahmequelle von erheblichem Umfang verschafft haben. Zur Verschleierung soll er erfundene Rechnungsnummern verwendet haben.Um die Löcher auf den Konten der Eigentümer zu stopfen, soll er Beträge zwischen deren Konten hin und her überwiesen haben, damit jedes einzelne Konto jeweils ausreichend gedeckt erschien.
Verdacht auf Untreue: Anklage gegen Hausverwalter aus Hochtaunuskreis
Ein Hausverwalter aus dem Hochtaunuskreis soll jahrelang systematisch Geld von den Konten von Wohnungseigentümern auf sein Privatkonto überwiesen haben. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt Anklage erhoben.







