Forscher aus Frankfurt und Gießen haben neue Ansätze gefunden, um eine gefährliche Tropenkrankheit zu bekämpfen. Das Läuserückfallfieber wird von dem Bakterium Borrelia recurrentis verursacht und von Körperläusen übertragen. Ohne Behandlung mit Antibiotika endet es in 20 Prozent der Fälle tödlich.Die Krankheit tritt derzeit vor allem in Afrika auf. Im Jahr 2015 war das Läuserückfallfieber auch in mehreren europäischen Ländern bei Flüchtlingen festgestellt worden. „Obwohl europäische Körperläuse derzeit den Erreger noch nicht in sich tragen, müssen wir davon ausgehen, dass infolge zukünftiger Unruhen und Krisen erneut erkrankte Menschen nach Europa gelangen und infizierte Körperläuse einschleppen, die dann hier zu Krankheitsausbrüchen führen können“, erläutert Peter Kraiczy, Professor am Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene der Frankfurter Universitätsmedizin.
Läuserückfallfieber: Wie ein gefährliches Bakterium das Immunsystem lahmlegt
Das Läuserückfallfieber grassiert in Afrika und kann tödlich sein. Forscher aus Frankfurt und Gießen haben Tests auf den Erreger entwickelt. Auch für die Impfstoff-Entwicklung gibt es neue Ansätze.







