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Industrie: Raus aus Deutschland – bis zu 100.000 Jobs sind in Gefahr Deutsche Unternehmen verlagern Arbeitsplätze und Investitionen verstärkt ins Ausland. Das zeigt eine exklusive Umfrage zu ihren Strategien bis 2030. Vier Wachstumsregionen profitieren davon.
Bert Fröndhoff 29.06.2026 - 04:00 Uhr Artikel anhörenIndustrie: In diesem Jahr könnten in Deutschland erneut Zehntausende Stellen wegfallen. Foto: Getty Imags [M]Düsseldorf. Deutsche Unternehmen werden in den nächsten vier Jahren ihre Geschäfte zunehmend in Wachstumsregionen verlagern – außerhalb von Deutschland und Europa. Ganz oben auf der Strategieagenda am Heimatstandort steht, dass die Unternehmen rigoros ihre Kosten senken müssen. 60 Prozent der Firmen planen am Standort Deutschland mit einem fortschreitenden Stellenabbau.Zu dem Ergebnis ist eine aktuelle Umfrage unter 1000 Unternehmen durch die Beratungsgesellschaft Horváth in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt gekommen. Nach Berechnungen auf Basis der Studienergebnisse könnten schon 2026 erneut bis zu 100.000 Stellen in der Industrie wegfallen, vor allem bei den Automobilherstellern, im Maschinenbau und in der Bauindustrie.In der Befragung gaben die Unternehmen Auskunft zu ihrer Strategie für den Zeitraum 2026 bis 2030. Die Pläne vieler Unternehmen könnten dabei ein gemeinsames Motto haben: Raus aus Deutschland. Ursache des Trends ist aber weder die viel kritisierte Bürokratie noch der Fachkräftemangel im Land. Die Ursachen liegen woanders. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt









