Neues Album des Indiemusikers Enik: Das Gemüt übergibt die Arbeit an den Sound
Enik nimmt seine Fans mit auf eine Klangreise zwischen versponnener Musik und somnambulen Texten. „Rainbow Planecrashes“ heißt das neue Album.
Ein Götz-George-Lookalike? Enik reibt sich die Hände
Chiara Toki
Die Eröffnung macht eine nervös zitternde E-Gitarre, dann kommen aufklatschende Beats dazu, als würde jemand mit einem Lederlappen auf einen Tisch schlagen. Ein tiefer Basssound lässt den Auftakt verstummen. Bis eine hohe, männliche Stimme einsetzt: „Kids, waving Flags“, lispelt sie und klingt dabei überaus melancholisch. Ein Chor wiederholt die drei Worte „Kids, waving Flags“, unterlegt von viel Hall.







