Neues Album von ZackiBoy: Den elektronischen Schepper-Pop wiederbeleben
Der Berliner Künstler ZackiBoy liefert Ohrwürmer als Antidepressiva für Millenials und alle, die es gerne wären. Warum sein Album „Softy“ funktioniert.
ZackiBoy am Berliner Landwehrkanal. Im Hintergrund das Urban-Krankenhaus
Lucian Busse
Müde von Politik, Trennungen, Depressionen und dem eigenen Nervenkostüm, das immer dünner zu werden scheint. Thorben Kaiser alias ZackiBoy ist zwar müde, aber selten klang Kummer bisher so tanzbar wie auf dem neuen Album „Softy“ des Berliner Künstlers. Die Musik von ZackiBoy kommt einer kleinen Scharade gleich. Akustisch ist vom Verdruss wenig zu hören, denn „Softy“ hüllt sich in fröhliche, teils puristische, aber immer eingängige und poppig anmutende, elektronisch grundierte Melodien.








