Auch an der schleswig-holsteinischen Ostsee ist es hochsommerlich heiß, doch davon haben sich offenbar viele Menschen nicht abhalten lassen, die Windjammerparade der Kieler Woche zu beobachten: Rund 185.000 Menschen verfolgten diese nach Veranstalterangaben. Es habe wenig Wind gegeben.
»Aber die Segel konnten natürlich trotzdem gesetzt werden«, sagte eine Stadtsprecherin der Nachrichtenagentur dpa. Ab und zu hätten Skipper auch ihre Motoren gebraucht. »Auf dem Wasser ist es, glaube ich, der kühlste Fleck, gerade bei den Temperaturen«, sagte sie angesichts der Hitze. Traditionsschiff »Thor Heyerdahl« an der SpitzeIm vergangenen Jahr hatten nach Schätzungen etwa 170.000 Menschen das Spektakel verfolgt, damals hatte das deutsche Segelschulschiff »Gorch Fock«, das derzeit auf USA-Reise ist, die Windjammerparade angeführt.
In diesem Jahr führte das deutsche Traditionsschiff »Thor Heyerdahl« die Segelparade an. Dabei waren unter anderem die »Mare Frisium«, die »Amphitrite«, die »Großherzogin Elisabeth« und die »Swaensborgh«. »Wir hatten 53 Traditionsschiffe, 55 Sportboote und jede Menge Zuschauerboote«, sagte die Sprecherin. »Insgesamt waren 700 bis 800 Boote auf der Förde zur Jubiläumsparade.« Die Zuschauerboote seien dabei nicht direkt in der Parade mitgefahren, sondern am Rand.














