Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesBewusstlos in der Dachgeschosswohnung - Kölner Feuerwehr im DauereinsatzAussichten für das Wochenende: Rekordhitze und UnwetterHitze macht Bewohnern von Pflegeheimen zu schaffen – ein Mensch stirbtTemperaturrekord in Deutschland: 41,3 Grad im Saarland gemessenLeichen von zwei Männern nach Sprung in Bodensee entdecktBahn rät von Reisen ab, Sonderstorno-Bedingungen geltenDie Deutsche Bahn und weitere Eisenbahnunternehmen raten wegen der Hitze am Wochenende von nicht dringend notwendigen Reisen im Fern- und Regionalverkehr ab. Das teilte die DB online mit. „Die Verkehrsinfrastruktur in Deutschland ist an diesem Wochenende stark von der Rekord-Hitze betroffen. Auch der Schienenverkehr leidet unter den Extrem-Temperaturen“, heißt es in der Mitteilung. Darüber hinaus warne der Deutsche Wetterdienst vor Gewittern und Starkregen. „Gemeinsam mit anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen und Branchenorganisationen wie dem Bundesverband Schienennahverkehr (BSN) rät die Deutsche Bahn: Bitte vermeiden Sie heute und morgen alle nicht dringend notwendigen Reisen im Fern- und Regionalverkehr.“ Bereits am Donnerstag hatte die Bahn angekündigt, erstmals eine sogenannte Hitze-Sonderkulanz anzubieten: Wer seine Reise bei dieser Extrem-Wetterlage nicht antreten wolle, bekomme sein Geld zurück. Die Möglichkeit gilt demnach für Fernverkehrstickets (einschließlich Spar- und Supersparpreise) bis einschließlich 30. Juni, die bis zum 23. Juni gekauft wurden. Fahrgäste mit einem digitalen Ticket können dieses auf bahn.de stornieren, Reisende mit analogen Tickets können sich an DB-Verkaufsstellen wenden. Bewusstlos in der Dachgeschosswohnung - Kölner Feuerwehr im DauereinsatzDie Kölner Rettungskräfte haben in den vergangenen Stunden sieben Menschen bewusstlos in ihren Wohnungen - überwiegend Dachgeschossen - gefunden. Die Diagnose sei Hyperthermie gewesen, eine lebensbedrohliche Überhitzung des Körpers, berichtete die Feuerwehr. Ein Mensch wurde reanimiert.Ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen sind in besonderem Maße gefährdet. Sie verlieren den Angaben zufolge häufig ein Durstgefühl und bemerken eine Dehydration nicht rechtzeitig. Auch ohne Durst soll man viel trinken. Selbst körperlich fitte Personen seien mit einer Körpertemperatur von 42 Grad in Lebensgefahr geraten.Die Einsatzkräfte appellierten: „Besucht Eure Nachbarn, ruft Eure Eltern an, schaut nach Freunden und Bekannten – ein kurzer Kontakt kann Leben retten.“ Der Rettungsdienst der Feuerwehr sei an seiner Kapazitätsgrenze angelangt. „Nach zehn aufeinanderfolgenden Tagen mit extremer Hitze und ohne nennenswerte nächtliche Abkühlung ist die Lage ernst.“ Fridays for Future: Aufruf zu Demo in BerlinAngesichts der aktuellen Hitzewelle will Fridays For Future am Sonntag spontan für mehr Einsatz gegen die Klimakrise demonstrieren. „Diese extremen Temperaturen sind das Ergebnis einer fossilen Politik, die lieber fossile Konzerne schützt als das Leben von Menschen“, heißt es im heute versendeten Demonstrations-Aufruf. Stattfinden soll der Protest am Sonntag im Invalidenpark in Berlin-Mitte – wegen der zu erwartenden Temperaturen erst ab 21 Uhr.Statt Menschen akut zu helfen und weiteren Hitzewellen vorzubeugen, „befeuere“ die Bundesregierung weiter die Klimakrise, das sei „verantwortungslos, brandgefährlich und nicht zu rechtfertigen“, kritisierte Nele Evers von Fridays for Future Berlin. Der effektivste Schutz vor Hitze sei Klimaschutz. Trotz Hitze: Tausende Menschen feiern CSD in München Zu den nicht abgesagten Veranstaltungen dieses Wochenendes gehört der Christopher Street Day (CSD) in München. Mehr als 200 Gruppen ziehen seit der Mittagszeit in der farbenfrohen Parade durch die bayerische Hauptstadt. Auf Münchens Straßen ist es trotz der Hitze fast genauso voll wie im vergangenen Jahr, berichten die Kolleginnen Lisa Bögl und Nicole Graner von vor Ort. Aus den Häusern, an denen die Parade vorbeizieht, spritzen Anwohnende zur Erfrischung mit Wasserpistolen auf den Demo-Zug, viele Teilnehmende haben Wassersprüher und Sonnenschirme dabei. Die Veranstalter haben wegen der außergewöhnlich hohen Temperaturen unter anderem Trinkwasserspender und Wassersprühstationen aufgestellt. Größere Zwischenfälle wegen der Hitze habe es bislang nicht gegeben, sagte Conrad Breyer vom CSD München. Die Polizei empfahl allen Zuschauerinnen und Zuschauern, nach schattigen Plätzen zu suchen, wenn sie die Parade verfolgen möchten.Bilder vom Christopher Street Day in München finden Sie hier:Winterdienst im Einsatz – um die Straße zu kühlenWinterdienst bei hochsommerlicher Hitze? Auf der Landstraße 2038 in Thüringen gibt es diesen ungewöhnlichen Anblick. Statt wie im Winter Sole zu versprühen, verteilt das Winterdienstfahrzeug Wasser, wie eine Sprecherin des Landesamts für Bau und Verkehrs erklärte. Dadurch werde der Asphalt gekühlt. In den Sommermonaten sind Asphaltstraßen teils hohen Belastungen durch Hitze ausgesetzt. Bei hohen Temperaturen wird das Bindemittel im Asphalt, das Bitumen, weich und es kann etwa zu Verformungen der Fahrbahn kommen. Das Kühlen der Straße sei in Thürigen ein erstmaliger Versuch. Die Winterdienstfahrzeuge werden derzeit ja nicht anderweitig benötigt.Aussichten für das Wochenende: Rekordhitze und UnwetterNach dem Temperaturrekord in Deutschland mit 41,3 Grad, gemessen am Freitag im Saarland, erwarten Experten die nächsten Höchstwerte. Für das Wochenende sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) den Höhepunkt der Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 42 Grad vorher. Noch vor 12 Uhr am Mittag berichtete eine DWD-Sprecherin bereits hohe Werte. Um 11.45 Uhr seien es bereits 36,0 Grad im niedersächsischen Faßberg oder auch 36,3 Grad in Röllbach in Unterfranken, sagte sie der dpa. Etwas kühler ist es den Angaben zufolge nur im äußersten Norden des Landes. Wo es trocken bleibt, dürfte auch die Nacht drückend sein: Im besonders betroffenen Baden-Württemberg etwa dürften die Temperaturen erst nach Mitternacht überall unter 30 Grad sinken, so der DWD.Der DWD rechnet bereits für Samstagnachmittag und -abend an der Nordseeküste sowie vom westlichen Mittelgebirgsraum bis in den Nordosten mit lokal kräftigen Gewitter und Unwetter. Für Bayern erwarten die Meteorologen für Samstagnachmittag und abends in den Alpen nur einzelne Gewitter, in der Nacht zum Sonntag werde es, abgesehen von einzelnen Schauern, klar. Auch am Sonntag erwartet die Menschen von Franken bis nach Brandenburg wieder hohe Temperaturen: 39 bis 41 Grad, in der Lausitz auch bis 42 Grad. Im Rest des Landes fallen die Temperaturen auf Höchstwerte zwischen 32 und 38 Grad. Erneut besteht im Tagesverlauf die Gefahr schwerer Gewitter mit schweren Sturmböen, heftigem Starkregen und großkörnigem Hagel. Richtung Osten und Südosten ist es demnach länger sonnig und trocken. Hitze macht Bewohnern von Pflegeheimen zu schaffen – ein Mensch stirbtNachdem in einem Pflegeheim in Dormagen in der Nacht ein Mensch gestorben ist, sind zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner wegen gefährlicher Hitze-Entwicklung aus dem Gebäude gebracht und medizinisch versorgt worden. Ob die Hitze die Ursache für den Tod des Bewohners war, stehe bisher nicht fest, sagte ein Sprecher der Stadt im Rhein-Neuss-Kreis auf dpa-Anfrage. Man habe sich am Samstagmorgen zu umfassenden vorsorglichen Maßnahmen entschieden.In der Einrichtung leben etwa 160 Seniorinnen und Senioren. Der Stadt-Sprecher schilderte nach einer Krisensitzung, es sei zu enormen Temperaturen bis 35 Grad gekommen. Es werde nun entschieden, wer außerhalb des Gebäudes betreut werden müsse, sagte ein Stadt-Sprecher. Bei anderen Bewohnern könne es ausreichen, von oberen Etagen in die unteren, kühleren Bereiche zu wechseln.In Krefeld kollabierten fünf Senioren in einem Altenheim wegen der Hitze. Die Mitarbeiter der Einrichtung hatten am Freitagabend den Rettungsdienst gerufen, da mehrere Bewohner stark unter der Hitze litten, wie ein Feuerwehrsprecher erklärte. Feuerwehr und Rettungsdienst rückten mit einem Großaufgebot aus. Knapp 40 Senioren konnten auf andere Zimmer in kühleren Stockwerken verteilt werden. Eine Klimaanlage gab es in dem Gebäude nicht, hieß es von der Feuerwehr weiter. Städte wie Basel ziehen Großveranstaltungen weiter durchLängst nicht alle Events fallen an diesem Wochenende den Temperaturen zum Opfer. Während die Liste von Absagen auch am Samstag länger wird, melden manche Orte Feste, die trotz der Hitze erfolgreich abgehalten wurden. In der Schweiz etwa wurde beim Jodlerfest in Basel trotz sengender Hitze Brauchtum und Tradition gefeiert. Die Stadt hatte sich bei Rekordtemperaturen von mehr als 38 Grad auf rund 200 000 Besucherinnen und Besucher eingestellt, die dabei sein wollten, wenn etwa 12 000 Aktive jodeln, Fahnen schwingen und auf Alphörnern Musik machen. Die Organisatoren rieten rund um die Feststände und Bühnen zu leichter Kleidung, viel Trinken und empfahlen eine besondere Tradition in der Grenzstadt: „Das Brunnenbaden hat in Basel Tradition und ist offiziell erlaubt.“ Außerdem fließe dort stets frisches Trinkwasser.Während andere Musikfestivals, etwa in den Niederlanden, wegen extremer Hitze abgesagt wurden, geht das Fusion-Festival an der Mecklenburgischen Seenplatte weiter. Es war am Donnerstagabend wegen Bränden außerhalb des Geländes für etwa zwei Stunden unterbrochen, danach aber fortgesetzt worden. Auch der Christopher Street Day in München läuft wie geplant an.Heißeste Nacht: Rekord von 2019 erreicht, aber nicht übertroffenViele Hitzerekorde fallen derzeit, doch die vergangene Nacht ist nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes nicht die wärmste Nacht in Deutschland seit Beginn der Messungen gewesen. In der Nacht zum Freitag war Bad Bergzabern in Rheinland-Pfalz der wohl wärmste Ort in Deutschland: Die Temperatur fiel nicht unter 26,2 Grad – wie schon in der Nacht zuvor. Damit zog der Ort mit dem bisherigen Rekordhalter für die heißeste Nacht in Deutschland gleich. Dieser war zuvor der Berg Weinbiet, ebenfalls in Rheinland-Pfalz, wo die Temperatur am 25. Juli 2019 auch nicht unter 26,2 Grad gesunken war. Eine Temperatur von 26,7 Grad sei in Bad Bergzabern am heutigen Samstagmorgen dann gegen 8 Uhr gemessen worden, sagte ein DWD-Sprecher – damit sei aber kein Rekord für die Nacht aufgestellt worden. Vielerorts hohe Waldbrandgefahr: Aufruf zur VorsichtDie Waldbrandgefahr hat deutschlandweit angesichts der langen Trockenheit zugenommen. Dem Deutschen Wetterdienst zufolge gilt vielerorts die zweithöchste Warnstufe, am Wochenende könnte teilweise sogar die höchste der fünf Warnstufen erreicht werden. So ordneten etwa in Bayern die Regierungen von Unter-, Mittel- und Oberfranken für Samstag und Sonntag Beobachtungsflüge an, um Waldbrände frühzeitig zu entdecken. Auch in anderen Teilen des Landes herrscht bei Feuerwehren erhöhte Alarmbereitschaft. So gilt Brandenburg wegen ausgedehnter Kiefernwälder, geringer Niederschläge und leichter Sandböden als besonders anfällig. Dass einzelne Regionen besonders betroffen sind, hängt nach Einschätzung von DWD-Meteorologin Elisabeth Brunnbauer von mehreren Faktoren ab: von den erwarteten Temperaturen, den Niederschlägen in letzter Zeit und auch von der Art des Waldes. Mischwald ist meist weniger anfällig. Besonders hoch ist die Waldbrandgefahr nach Angaben des bayerischen Forstministeriums derzeit in lichten Kiefern- und Fichtenwäldern, an sonnigen Südhängen und in stark besuchten Ausflugsgebieten. Kiefern gelten durch ihren hohen Harz- und Ölanteil als besonders leicht entflammbar.Feuer im Wald entstehen meist durch fahrlässige Brandstiftung. Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber appellierte deshalb auch für das Wochenende erneut an alle Waldbesucher, besonders vorsichtig zu sein, kein Feuer zu machen, nicht zu rauchen oder zu grillen. „Schon ein Funke kann einen Waldbrand auslösen“, so die CSU-Politikerin. Auch heiße Fahrzeugkatalysatoren könnten Brände auslösen. Autos und Motorräder sollten deshalb nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Manche Orte reagieren auf die aktuelle Situation auch mit einem Verbot der Nutzung sonst frei zugänglicher Feuerstellen, etwa die Stadt Leipzig.Hitzeschaden: Fahrstreifen auf A7 südlich von Hamburg gesperrtWegen eines Hitzeschadens in der Fahrbahn ist ein Fahrstreifen der A7 im Süden Hamburgs gesperrt worden. Der Hauptfahrstreifen in Richtung Norden können in Höhe der Anschlussstelle Hamburg-Marmstorf auf 2,5 Kilometern nicht befahren werden, teilte ein Sprecher der Autobahngesellschaft mit. Die Sperrung werde voraussichtlich bis Montagnachmittag um 15.30 Uhr andauern. Die Ausfahrt Marmstorf sei ebenfalls gesperrt worden, die Auffahrt sei verkürzt, stehe aber weiter zur Verfügung.Eine Naht im Hauptfahrstreifen habe sich gelöst und sei von dem darüber laufenden Verkehr aus der Fuge gezogen worden. Dadurch habe sich stellenweise auch die Asphaltdeckschicht abgelöst. Die A7 ist in dem Bereich an der Landesgrenze zu Niedersachsen nur zweispurig. Wegen der Hitzewelle hat die Autobahn GmbH Nord ihre Kontrollen auf den Autobahnen in Norddeutschland verstärkt. Die Strecken würden auch am Wochenende zweimal täglich kontrolliert – jeweils am Vormittag sowie erneut am späten Nachmittag oder Abend, hieß es. Veranstaltungen werden abgesagt, einzelne Bahnlinien eingestelltAufgrund der erwarteten hohen Temperaturen wurden zahlreiche Veranstaltungen in Deutschland und ganz Europa an diesem Wochenende abgesagt. In Stuttgart wird das Kessel Festival nicht fortgesetzt. Gesundheit stehe an erster Stelle, teilte der Veranstalter mit. Das Festival habe am Freitag noch mit einem erweiterten Schutzkonzept stattgefunden, die Sicherheit des zweiten Veranstaltungstags könne jedoch nicht mehr gewährleistet werden.Absagen gab es auch an vielen anderen Orten, darunter das Sunset Beach Festival in Haltern am See, die Pride-Parade in Paris und ein Elektro-Festival in den Niederlanden. Die Rettungsorganisation Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland plädierte zuletzt auch für Absagen im Hobbysport-Bereich: „Bei Sportveranstaltungen mit einem hohen Anteil an untrainierten und unprofessionellen Sportlern würden wir eine Verschiebung empfehlen“, betonte die Organisation in der Welt. Wie emotional solche Absagen sein könnten, zeigte sich zum Beispiel beim abgesagten Halbmarathon in Hamburg. „Es sind viele Tränen geflossen im Team, weil alle in den vergangenen Monaten wahnsinnig viel Arbeit in den Lauf reingesteckt haben“, sagte Steven Richter am Freitag der Hamburger Morgenpost. Es sei ein Schock gewesen und die Entscheidung sei „extrem“ schwergefallen, nun beginne die Suche nach einem neuen Termin.Der Bahnbetreiber National Express kündigte am Morgen in Köln an, am Nachmittag in Nordrhein-Westfalen wegen der hohen Temperaturen vorübergehend den Betrieb aller RRX-Linien einzustellen. Betroffen sind zwischen 13 und 19 Uhr die Linien RE1, RE4, RE5, RE6 und RE11. „Die Maßnahme dient dem Schutz der Fahrgäste und Mitarbeitenden und soll verhindern, dass es unter den aktuellen außergewöhnlichen Wetterbedingungen zu ungeplanten Zugausfällen auf freier Strecke kommt“, so das Unternehmen. Spender ermöglicht Kindern freien Freibad-EintrittDank eines Spenders ist der Freibad-Besuch für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren im nordhessischen Schwalmstadt kostenlos. Wie die Stadt auf ihrer Homepage berichtet, gilt die Aktion für das Freibad Ziegenhain während der sechswöchigen Sommerferien, die am Freitag begonnen haben. Laut Homepage des Freibads kostet der einmalige Eintritt sonst einen Euro für Kinder ab 4 und Jugendliche unter 16 Jahren. Der Bürger aus Schwalmstadt sei selbst ein begeisterter Schwimmer und nutze das Freibad im Sommer fast täglich. „Mit seiner Spende möchte er nicht nur die Begeisterung für das örtliche Schwimmbad weitergeben, sondern vor allem denjenigen eine Freude bereiten, die die schulfreie Zeit zu Hause verbringen.“ Bürgermeister Tobias Kreuter sprach von einer „vorbildlichen Aktion“.Der Frage, was ein gutes Freibad ausmacht, ist Mareen Linnartz nachgegangen:Temperaturrekord in Deutschland: 41,3 Grad im Saarland gemessenDer Deutsche Wetterdienst (DWD) hat nach vorläufigen Angaben mit 41,3 Grad die höchste Temperatur registriert, die bisher in Deutschland gemessen wurde. Gemessen wurde der vorläufige Höchstwert um 17 Uhr in Saarbrücken-Burbach im Saarland, wie der Wetterdienst auf Anfrage mitteilte. Der Hitzerekord für Deutschland hatte bisher bei 41,2 Grad Celsius gelegen, gemessen am 25. Juli 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl in Nordrhein-Westfalen.Mit dem neuen Wert fallen weitere Rekorde: neben der bisher höchsten jemals gemessenen Temperatur auch der Juni-Rekord für Deutschland. Bisher hatte der bei 39,6 Grad gelegen, gemessen am 30. Juni 2019 in Bernburg in Sachsen-Anhalt. Im Saarland hatte der bisherige Allzeit-Rekord bei 40,2 Grad Celsius gelegen. Dieser wurde am 25. Juli 2019 in Neunkirchen-Wellesweiler registriert.Zudem registrierte der DWD an diesem Freitag in zwei Bundesländern die jeweils höchste Temperatur, die dort jemals gemessen wurde. In Bayern waren es am Abend 40,8 Grad im unterfränkischen Kitzingen. Der bisherige Rekord stammt ebenfalls aus dem Ort: Am 5. Juli 2015 waren es 40,3 Grad, damals bundesweiter Rekord seit Beginn der flächendeckenden Wetteraufzeichnungen 1881.In Baden-Württemberg wurden heute 40,6 Grad gemessen, und zwar in Waghäusel-Kirrlach im Kreis Karlsruhe. So heiß war es noch nie zuvor im „Ländle“, der bisherige Rekord lag bei 40,3 Grad am 20. Juli 2022 in Bad Mergentheim.Ein weiteres Bundesland erreichte derweil einen neuen Juni-Rekord: In Nordrhein-Westfalen waren es 40,2 Grad in Tönisvorst. Bisheriger NRW-Hitzerekord für Juni: 38,3 Grad am 18. Juni 2002 in Herten im Ruhrgebiet.Laura OtterExtreme Hitze: Notfallplan für Kliniken in Paris aktiviert Angesichts der extremen Hitzewelle ist für die Kliniken im Großraum Paris der Krisen- und Notfallplan aktiviert worden. Die Hitzewelle setze das Gesundheitssystem und insbesondere die Notaufnahmen und Rettungsdienste unter Druck, begründeten die Gesundheitsbehörden der Hauptstadtregion den Schritt. Der Notfallplan beinhaltet die Mobilisierung von zusätzlichem Personal sowie die Kooperation mit weiteren Gesundheitseinrichtungen.Der Rettungsdienst werde im Großraum Paris derzeit 61 Prozent häufiger als in der vergangenen Woche und 75 Prozent häufiger als im Vorjahreszeitraum alarmiert, teilten die Behörden mit. Zusätzlich komme es in einigen Kliniken zu Stromausfällen und Ausfällen der Kühlaggregate, was sich auch auf die Klimaanlagen auswirke. Die Hitze führe auch zu einer verstärkten Aufnahme von Patienten mit psychischen Problemen, wofür zusätzliche Betten bereitgestellt würden.Angesichts einer Vielzahl von Menschen, die wegen Hitzeproblemen behandelt werden müssen, drohte beim Rettungsdienst in Paris unterdessen das Kühleis auszugehen. Die Supermarktkette Carrefour stellte vier Tonnen Eis zur Verfügung, wie Unternehmenschef Alexandre Bompard mitteilte. Aus einem Tiefkühllager der Kette wurde das Eis unter Polizeibegleitung in die Eishalle der Accor Arena gefahren, wo es zwischengelagert wird.Wegen der Hitzewelle genehmigte das Gesundheitsministerium unterdessen landesweit den Einsatz von Medizinstudenten in den Notrufzentralen und als medizinische Disponenten, um die stark geforderten Dienste zu entlasten. Von den Küsten her ist aber Abkühlung in Sicht, es soll auch Unwetter geben. Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Hitze in in Deutschland: Bahn warnt vor nicht notwendigen Reisen
Die Bahn empfiehlt, auf nicht notwendige Reisen zu verzichten. Es gelten derzeit besondere Storno-Möglichkeiten im Fernverkehr.











