60-Tage-Streik bei Vivantes-Töchtern: Die richtige Antwort auf Kürzungspolitik
Die Beschäftigten der Vivantes-Töchter konnten ein gutes Ergebnis erzielen. Kürzungen auf dem Rücken der Beschäftigen wollen sie nicht mehr hinnehmen.
Ohne die Beschäftigten geht im Vivantes Klinikum Am Urban in Kreuzberg: nix
Sebastian Gollnow/dpa
Einer der längsten Streiks im Berliner Gesundheitswesen ging diese Woche zu Ende. Nach über 60 Tagen im unbefristeten Ausstand einigte sich die Tarifkommission der Vivantes-Tochterunternehmen mit der Geschäftsführung. Das Maximalziel „100 Prozent TVöD“ hat Verdi zwar verfehlt. Doch angesichts der angekündigten Sparorgien im Gesundheitswesen ist das Ergebnis ein Erfolg, der zeigt: Gewerkschaftlicher Widerstand lohnt sich.








