Streik bei Vivantes-Tochterunternehmen: Ein Ende ist nicht in Sicht
Nach dem 50. Streiktag ist immer noch keine Einigung beim landeseigenen Klinikkonzern Vivantes absehbar. Die Gesundheitsreform erschwert die Verhandlungen.
Einfache Forderung, schwieriger Kompromiss: Die Beschäftigten der Vivantes-Töchter fordern gleiche Bezahlung
Sebastian Gollnow/dpa
50 Tage Streik, 16 Verhandlungsrunden und immer noch kein Ergebnis: Diese ernüchternde Zwischenbilanz der laufenden Tarifrunde bei den Vivantes-Tochterunternehmen zieht Verdi am Dienstag. Die Gewerkschaft sieht jetzt den Berliner Senat in der Pflicht, die festgefahrenen Verhandlungen mit dem landeseigenen Klinikkonzern zu lösen. „Es kann nicht sein, dass die ganze Stadt die Entscheidungsunfähigkeit der Regierung ausbaden muss“, sagt Landesbezirksleiter Benjamin Roscher.










