PfadnavigationHomeSportFußballWMGala gegen NeuseelandBelgien feiert Schützenfest, nächster Gegner unbekanntStand: 07:55 UhrLesedauer: 3 MinutenBelgien setzt zum Abschluss der Gruppenphase ein Ausrufezeichen und besiegt Neuseeland deutlich mit 5:1. Romelu Lukaku trifft selbst und bereitet den fünften Treffer durch Alexis Saelemaekers vor. Die Roten Teufel sichern sich mit einer überzeugenden Offensivleistung den Sieg.Es bleibt dabei. Neuseeland wartet bei einer WM weiter auf den ersten Sieg. Belgien ist eine Nummer zu groß. Das Team muss sich nun vorerst gedulden: Durch den komplizierten Fifa-Modus steht der Gegner im Sechzehntelfinale nicht fest.Belgiens Nationalteam hat ein Aus in der schwachen WM-Vorrundengruppe G dank Doppeltorschütze Leandro Trossard abgewendet und letztlich mühelos den Einzug in die Runde der letzten 32 geschafft. Das Team um Starspieler Kevin De Bruyne gewann in Vancouver ungefährdet mit 5:1 (1:0) gegen Außenseiter Neuseeland und machte nach zwei Remis zum Auftakt den Einzug in das Sechzehntelfinale perfekt.Doppeltorschütze Trossard (28. Minute/50.), De Bruyne (66.), Romelu Lukaku (86.) und Alexis Saelemaekers (90.+4) sorgten mit ihren Treffern für den Erfolg der Belgier vor 52.497 Zuschauern gegen letztlich harmlose Neuseeländer, die auch nach ihrer dritten Teilnahme nach 1982 und 2010 ohne Sieg bei einer WM bleiben. Elijah Just (84.) konnte zumindest den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:3 erzielen.Belgien hat dank des 1:1 von Ägypten gegen den Iran sogar noch den Gruppensieg geschafft und bekommt es am 1. Juli (22.00 Uhr, im Sport-Ticker der WELT) in Seattle mit einem noch nicht bekannten Gruppendritten zu tun. Für Neuseeland bleibt das 2:2 gegen den Iran zum Auftakt der größte Erfolg dieses Turniers.Zur Halbzeit hatte Belgiens Team 15 Torschüsse, Neuseeland 0Im Sechzehntelfinale bleibt damit auch für Trainer Rudi Garcia noch eine Chance, seine im Januar 2025 begonnene Arbeit zu belohnen. In der Heimat war nach den beiden sehr dürftigen Remis gegen Ägypten (1:1) und den Iran (0:0) schon Kritik an dem 62 Jahre alten Franzosen aufgekommen. Trotz Topspielern wie De Bruyne, Arsenals Flügelstürmer Trossard oder Sturmtank Lukaku wirkte die Offensive statisch.Gegen den nominell schwächsten Gegner spielten die Roten Teufel immerhin druckvoll und dominant. Trossard hatte nach elf Minuten die erste Chance, doch sein Flachschuss prallte an den Pfosten und dort die Linie entlang, bis ihn Neuseelands Tyler Bindon klärte. Lesen Sie auchAnsonsten klingelte es in der Anfangsphase nur auf der Anzeigetafel: Dort wurden die frühen Tore des Parallelspiels Iran gegen Ägypten (1:1) in Seattle eingeblendet.Belgien schnürte den Außenseiter hinten ein und hätte kurz vor der ersten Trinkpause einen Handelfmeter bekommen können. Doch Schiedsrichter Adham Makhadmeh nahm den Pfiff nach Sichtung der Videobilder zurück. Das bewahrte Neuseeland allerdings nicht lange vor dem Rückstand. Nach einer Ecke stand Trossard richtig und schoss aus kurzer Distanz zur Führung ein. Zur Halbzeit waren es 15:0 Schüsse pro Belgien.Flügelstürmer Jeremy Doku, dessen Einsatz Trainer Garcia am Vortag noch offen gelassen hatte, blieb blass und drang nur selten mit seinem Tempo durch. Der 24-Jährige war vor einigen Tagen nach London gereist, um bei der Geburt seines Sohnes Praise dabei zu sein. Im Anschluss flog Doku zurück, um in Vancouver dabei sein zu können. Garcia wechselte ihn nach 56 Minuten aus.Die Partie war da praktisch bereits entschieden, weil Trossard auf Zuspiel von Hans Vanaken sein zweites Tor erzielte. Weil Ägyptens Mohamed Hany vor eineinhalb Wochen in Seattle per Eigentor für das 1:1 gegen die Belgier sorgte, war der 31 Jahre alte Premier-League-Champion zunächst der einzige Torschütze Belgiens. Doch De Bruyne legte nach und sorgte für das dritte Tor.In der Schlussphase wurde Lukaku eingewechselt, mit seiner ersten gefährlichen Aktion traf er zum 4:1. Zuvor hatte Just Neuseeland etwas jubeln lassen. Auf Vorlage von Lukaku stellte Saelemaekers schließlich den Endstand her. pk/dpa
WM 2026 Gala gegen Neuseeland – Belgien feiert Schützenfest, nächster Gegner unbekannt - WELT
Es bleibt dabei. Neuseeland wartet bei einer WM weiter auf den ersten Sieg. Belgien ist eine Nummer zu groß. Das Team muss sich nun vorerst gedulden: Durch den komplizierten Fifa-Modus steht der Gegner im Sechzehntelfinale nicht fest.












