Düsseldorf. Eine Frage bekommen wir mit diesem Testwagen immer wieder gestellt: Müsste ein echter Ferrari nicht rot sein? So berechtigt diese Anmerkung auch sein mag, richtig nachvollziehen kann man sie beim Anblick des Ferrari Amalfi nicht.Denn selbst unter deutscher Sonne schimmert der Gran Turismo in seinem Metallic-Türkis so schön, dass man sich gleich an der italienischen Amalfi-Küste wähnt. Klar, in Rot gibt es ihn auch. Aber das Türkis passt eigentlich besser.Groß war die Aufregung um den ersten elektrischen Ferrari, den Luce. Traditionalisten bis hoch zum ehemaligen Ferrari-Boss Luca de Montezemolo mokierten sich über die Form des E-Ferraris. Man möge doch bitte wenigstens das Pferd von der Motorhaube entfernen. Derlei harsche Kritik muss der Amalfi zu Recht nicht fürchten. So zeitlos und elegant ist dieser Gran Turismo gezeichnet.Dabei erinnern die geschwungenen Linien an leichten Wellengang des Mittelmeers. Keine Ecken, keine Kanten und eine lange Motorhaube sorgen für italienische Eleganz, wie man sie von sommerlichen Maßanzügen kennt. Man möchte fast die Füße in die Gommino gleiten lassen, bevor man sich ans Steuer setzt.
Ferrari Amalfi: Dieses Auto beweist, dass Ferrari noch ganz klassisch kann
Groß war die Aufregung um den vollelektrischen Luce. Mit dem von einem klassischen Achtzylinder befeuerten Amalfi katapultiert Ferrari jetzt den italienischen Sommer nach Deutschland.






