Volkswagen will bis zu 100.000 Stellen streichen, Bosch-Chef Stefan Hartung wirft hin, Zalando hat Stress mit der Bafin und Personio tappt in die Venture-Capital-Falle – über die wichtigsten Wirtschaftsthemen informieren wir Sie in unserem Newsletter „Der Tag“.

26.06.2026, 16.44 Uhr

Beben in Wolfsburg. Volkswagen-Boss Oliver Blume (58) verschärft den Sparkurs des Konzerns massiv. Weltweit sollen in den nächsten Jahren im Volkswagen-Konzern bis zu 100.000 statt der bislang kommunizierten 50.000 Arbeitsplätze wegfallen , berichtet mein Kollege Michael Freitag exklusiv. Und das ist längst nicht alles. Die vier deutschen Werke (Hannover, Zwickau, Emden und Neckarsulm), die das Unternehmen bereits im April wegen hoher Kosten infrage gestellt hatte, sollen tatsächlich mittelfristig geschlossen werden. Blume und sein Team wollen Insidern zufolge so bis 2030 um die 11 Milliarden Euro einsparen.

Die radikalen Sanierungspläne gehen offenbar deutlich über Arbeitsplatzabbau und Werksschließungen hinaus. Blume will den Konzern vollkommen neu sortieren, die Marke VW möglicherweise in eine neue Gesellschaft ausgliedern. Widerstand der Arbeitnehmer ist programmiert. Alle Details zum Volkswagen-Beben lesen Sie hier .