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Manche behaupten, die Wahl zum Jugendwort des Jahres sei vor allem eine clevere Marketingidee eines Buchverlags. Mag sein. Geht man aber die Liste der vergangenen Jahre durch, fällt auf, dass sich einige Wörter in unserem Wortschatz eingelebt haben: »cringe« (Sieger 2021) hat einen Siegeszug die Alterspyramide hinauf angetreten. »Ehrenmann« (2018) muss man seiner Großmutter nicht mehr erklären. Und bei dieser WM darf sich auch der Sieger des Jahres 2024 über vielfache Verwendung freuen: »Aura«.
Warum genau diese drei Wörter so gut in die ersten WM-Tage passen? Es geht nach der WM-Vorrunde um Manuel Neuer: »cringe, Ehrenmann, Aura« wäre eine Reihenfolge, mit der er leben könnte. Leider ist es andersrum. Die Welt schaut dem 40-jährigen Neuer bei seinem Versuch zu, noch einmal so zu tun, als wäre es 2014. Ganz sicher ist das nicht Aura minus 10.000. Aber Aura minus ganz schön viel.












