Stand: 26.06.2026 • 12:30 Uhr

Die Bundesanwaltschaft hat zwei mutmaßliche Unterstützer der rechtsextremen Terrorgruppe "Letzte Verteidigungswelle" festnehmen lassen. Sie sollen versucht haben, eine Asylbewerberunterkunft anzuzünden.

In Thüringen sind zwei mutmaßliche Unterstützer der rechtsextremen Terrorgruppe "Letzte Verteidigungswelle" festgenommen worden. Ihnen wird unter anderem versuchter Mord vorgeworfen, wie die Bundesanwaltschaft mitteilte. Die Verdächtigen sitzen in Untersuchungshaft.

Die beiden Deutschen sollen Anfang Januar 2025 mit Komplizen versucht haben, die bewohnte Asylbewerberunterkunft in Schmölln im thüringischen Landkreis Altenburger Land in Brand zu setzen. "Dazu schlug die Gruppe ein Fenster ein und versuchte, mit einer Feuerwerksbatterie entzündete Pyrotechnik in das Innere des Gebäudes zu schießen", teilte die Bundesanwaltschaft mit. Ein Feuer sei aber nicht ausgebrochen.

Die Beschuldigten sind den Angaben nach dringend verdächtig, eine inländische terroristische Vereinigung unterstützt zu haben. Die Karlsruher Behörde wirft ihnen außerdem versuchten Mord, versuchte Brandstiftung mit Todesfolge und versuchte schwere Brandstiftung in Mittäterschaft vor.