»Dazu schlug die Gruppe ein Fenster ein und versuchte, mit einer Feuerwerksbatterie entzündete Pyrotechnik in das Innere des Gebäudes zu schießen«, teilte die Bundesanwaltschaft mit. Ein Feuer sei aber nicht ausgebrochen.Ihnen werde unter anderem vorgeworfen, als Jugendliche mit Verantwortungsreife, eine inländische terroristische Vereinigung unterstützt zu haben, teilten die Ermittler mit. Außerdem wird ihnen unter anderem versuchter Mord zur Last gelegt.
Die »Letzte Verteidigungswelle« ist eine in mehreren Bundesländern aktive Gruppe junger Neonazis. Seit 2024 rekrutierte sie über soziale Medien wie Instagram, TikTok und Telegram Anhänger. Sie steht schon länger im Visier der Bundesanwaltschaft. Im Mai 2025 hatten Deutschlands oberste Strafverfolger zunächst fünf mutmaßliche Anhänger der Gruppe festgenommen, die damals zwischen 14 und 21 Jahre alt waren. Drei weitere Verdächtige saßen zu dem Zeitpunkt schon in Untersuchungshaft. Alle acht stehen mittlerweile am Oberlandesgericht in Hamburg vor Gericht. Mitte März ging die Bundesanwaltschaft dann erneut mit einer bundesweiten Razzia gegen die Gruppe vor.










