Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesRussland meldet massiven ukrainischen Drohnenangriff Selenskij kündigt Präventivschläge gegen russische Anlagen anStromausfall auf der Krim, Gasanlage an der Wolga attackiertUkraine: Haben wichtige Eisenbahnbrücke auf der Krim zerstörtRussischer Außenminister Lawrow verspottet EU- und UN-FührungRussland meldet massiven ukrainischen Drohnenangriff Die Ukraine hat Russland nach Angaben aus Moskau in der Nacht massiv mit Drohnen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, dass 660 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten und der 2014 annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim abgewehrt worden seien. Die Angaben sind unabhängig nicht überprüfbar, lassen aber Rückschlüsse auf die Intensität ukrainischer Angriffe zu. Die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass bezeichnete das als heftigsten ukrainischen Drohnenangriff seit Jahresbeginn.Der Gouverneur der südlich von Moskau gelegenen Region Tula, Dmitri Miljajew, schrieb bei Telegram von allein 157 Drohnen, die über dem Gebiet abgewehrt wurden. Ihm zufolge wurden in Nowomoskowsk eine Hochspannungsleitung und ein Industriebetrieb beschädigt. Einsatzkräfte seien vor Ort. Details nannte er nicht. In Nowomoskowsk liegt der Chemiebetrieb Asot. Das Unternehmen ist eines der größten Chemiewerke in Russland und stellt vor allem Dünger her. Nach eigenen Angaben produziert es unter anderem Ammoniak und Salpetersäure – Stoffe, die auch zur Sprengstoffherstellung genutzt werden können.Selenskij billigt 40-tägige Offensive gegen RusslandDer ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij billigt nach Beratungen mit dem Chef des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU eine 40-tägige Offensive gegen russische Ziele. Ziel der Operation sei es, Druck auf den Aggressor auszuüben, um ein Ende des Krieges zu erzwingen, teilt Selenskij auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Details nannte er nicht. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor. Die Ukraine greift seit Monaten Objekte in Russland oder in den besetzten Gebieten an, wobei der Schwerpunkt auf der Ölindustrie liegt.Nach Spannungen: Lukaschenko ruft zu Verhandlungen auf Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko ruft nach Spekulationen um eine Beteiligung seines Landes am russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu Gesprächen auf. Er habe erst kürzlich eine Delegation des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij empfangen und diesen davor gewarnt, Belarus in den Krieg hineinzuziehen, sagte Lukaschenko bei einem Treffen mit dem Gouverneur des Moskauer Umlands, Andrej Worobjow. „Unsere Position ist friedliebend“, sagte Lukaschenko der staatlichen Nachrichtenagentur Belta zufolge. „Lasst uns verhandeln, Leute.“Lukaschenko betonte, keine Angriffsabsichten zu haben. Auf der anderen Seite ständen nur Einheiten der ukrainischen Territorialverteidigung. „Werden wir etwa auf diese Maschinenschlosser, Melkerinnen und Arbeiter schießen, die gar nicht gegen die Belarussen kämpfen wollen? Auch wir wollen nicht gegen die Ukrainer kämpfen“, betonte der belarussische Staatschef. Darüber habe er in der Vergangenheit auch mit Kremlchef Wladimir Putin geredet. Er sei sogar bereit, die Grenze zu öffnen, damit Ukrainer im belarussischen Grenzgebiet nach Beeren und Pilzen suchen könnten.Selenskij wiederum wiederholte den Vorwurf der Kriegsvorbereitungen gegenüber Minsk. „Entlang unserer Staatsgrenze zu Belarus werden Bauarbeiten für Straßen, Waffen- und Treibstoffdepots abgeschlossen, die keinen anderen als einen militärischen Zweck haben“, teilte Selenskij in sozialen Netzwerken mit. Dazu veröffentlichte er Karten und Satellitenfotos, die diese Bautätigkeiten belegen sollen. Selenskij forderte Belarus zur Deeskalation und einen Stopp der Bauarbeiten auf.In den vergangenen Wochen sind die Spannungen zwischen Minsk und Kiew deutlich gewachsen. Die Ukraine warnte Belarus vor einer direkten Kriegsbeteiligung und sprach von Angriffsvorbereitungen. Beim Überfall auf die Ukraine vor mehr als vier Jahren starteten Putins Truppen auch von belarussischem Gebiet aus ihre Angriffe.Ukrainische Firma will bis Jahresende Raketenabwehrsystem herstellenDas ukrainische Rüstungsunternehmen Fire Point will nach einer Übereinkunft mit dem deutschen Partner Hensoldt den Aufbau eines europäischen Raketenabwehrsystems beschleunigen. Erste Abfangraketen des Typs FP-7X sollten Ende des Jahres einsatzbereit sein, sagte Fire-Point-Mitgründer Denys Schtylierman. Das ukrainische Unternehmen und Hensoldt hatten erst Mitte Juni eine Absichtserklärung zum Bau eines ballistischen Raketenabwehrsystems unterzeichnet.Hensoldt soll für das System sein Hochleistungsradar TRML-4D liefern. Zudem stehe Fire Point vor dem Abschluss weiterer Partnerschaften mit europäischen Rüstungsunternehmen für das Projekt, sagte Schtylierman. Der Mangel an Raketenabwehrsystemen gehört zu den größten Herausforderungen für die Ukraine seit dem russischen Überfall auf das Land. Die Produktion von US-Patriot-Systemen hält mit dem russischen Ausstoß an ballistischen Raketen nicht Schritt. Unter den Bedingungen des Krieges in der Ukraine könne das Unternehmen Tests deutlich schneller vornehmen als europäische Konkurrenten, sagte Schtylierman. Fire Point warte auf die Genehmigung europäischer Regierungen, um Tests der Abfangraketen mit dem Hensoldt-Radar zu beginnen. Unabhängig von dem Projekt plant Fire Point im Sommer erste Flugtests für seine neue ballistische Rakete FP-9, die eine Reichweite von 850 Kilometern haben soll. Fire Point ist auch der Hersteller der ukrainischen Flamingo-Marschflugkörper. Russische Behörden: Tote auf Krim und in RusslandAuf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim sind nach Angaben der von Moskau eingesetzten Behörden mindestens zwei Menschen infolge ukrainischer Angriffe getötet worden. Eines der Opfer sei minderjährig, teilte der von Russland eingesetzte Krim-Chef Sergej Aksjonow mit. Zwei weitere seien bei der Attacke im Umland von Simferopol verletzt worden.In der russischen Grenzregion Brjansk kamen nach Angaben des kommissarischen Gebietsgouverneurs, Jegor Kowaltschuk, ebenfalls zwei Menschen ums Leben. Eine Drohne sei in ein Auto beim Dorf Solowa eingeschlagen und habe den 23 Jahre alten Fahrer und eine 15-jährige Mitfahrerin getötet.In der südrussischen Region Krasnodar lösten ukrainische Drohnenangriffe nach Behördenangaben Brände aus. Auf dem Gelände eines Öllagers in der Siedlung Poltawskaja sei durch herabstürzende Drohnentrümmer ein Feuer ausgebrochen, schrieb der Zivilschutzstab der Region bei Telegram. Das Öllager war bereits in der vergangenen Woche getroffen worden. Im Kreis Abinski sei zudem ein Feuer auf einem Fabrikgelände durch herabstürzende Drohnentrümmer ausgelöst worden.Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij bestätigte in sozialen Medien den Angriff auf das Tanklager. Außerdem seien zwei Raffinerien in Ufa in der russischen Teilrepublik Baschkortostan getroffen worden, gab er an. Republikchef Radi Chabirow schrieb bei Telegram lediglich, dass ein Drohnenangriff auf die Stadt Ufa abgewehrt worden sei. Trümmer seien in ein Industriegebiet gefallen. Es gebe keine Verletzten und die Unternehmen liefen im Normalbetrieb. Baschkortostan liegt östlich von Moskau im Süden des Ural-Gebirges. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, dass in der Nacht 269 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten und der annektierten Krim abgewehrt worden seien. Diese Angaben sind unabhängig nicht überprüfbar, lassen aber Rückschlüsse auf die Intensität ukrainischer Angriffe zu. Zu Folgen macht das Ministerium traditionell keine Angaben.Laura OtterMacron: Frankreich fängt erneut Tanker der russischen Schattenflotte ab Die französische Marine hat einen aus Russland kommenden Öltanker in der Nähe von Sizilien angehalten und überprüft. Das Schiff Deliver habe gegen das Seevölkerrecht verstoßen und man habe es am Dienstag gestoppt, schrieb Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf X. Auf einem von ihm geposteten Video war zu sehen, wie bewaffnete Kräfte das Schiff betraten. Frankreichs Verteidigungsministerin Catherine Vautrin zufolge wird das Schiff verdächtigt, unter falscher Flagge unterwegs gewesen zu sein.Macron meinte, der Einsatz gegen die russische Schattenflotte zeige die Entschlossenheit der Europäer. „Wir werden die Schattenflotte nicht Sanktionen umgehen und die russischen Kriegsanstrengungen finanzieren lassen“. Vautrin betonte, um die russische Kriegswirtschaft zu bremsen, müssten Finanzierungswege gekappt werden. Das Vorgehen der russischen Schattenflotte sei zudem eine direkte Gefahr für die Sicherheit auf See und für die Umwelt.Frankreich hat in den vergangenen Monaten mehrfach Schiffe angehalten, die es verdächtigt, zur russischen Schattenflotte zu gehören. Selenskij kündigt Präventivschläge gegen russische Anlagen anDer ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij kündigt Präventivschläge gegen russische Einrichtungen an. Er habe die Geheimdienste und das Militär angewiesen, präventiv gegen Anlagen vorzugehen, die Russland für den Krieg nutze, sagt Selenskij in seiner abendlichen Videoansprache. Unterdessen fällt die Moskauer Ölraffinerie Insidern zufolge nach schweren Schäden durch ukrainische Drohnenangriffe für mindestens sechs Monate aus. Die russische Produktion von Erdölprodukten sinkt offiziellen Daten zufolge im Mai im Jahresvergleich um 13,5 Prozent.Zwei Minenräumer bei Angriff in Ukraine getötet Durch russischen Beschuss im südukrainischen Gebiet Cherson sind nach Behördenangaben mindestens zwei Mitarbeiter einer humanitären Minenräummission getötet worden. Ein 24-jähriger Mitarbeiter der Organisation Norwegian People's Aid (NPA) kam nach Angaben von Militärgouverneur Olexander Prokudin bei dem Angriff ums Leben, ein 25-Jähriger erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Vier weitere Spezialisten seien verletzt worden.Die Organisation bestätigte die Opfer. Es handele sich bei den Getöteten und den Verletzten um ukrainische Mitarbeiter, hieß es in einer Mitteilung. Nach dem Angriff seien alle Minenräummaßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter ausgesetzt worden, es werde an der Krisenbewältigung gearbeitet. Der Angriff zeige, wie gefährlich humanitäre Arbeit in Kriegen und Konflikten sei, sagte NPA-Chef Raymond Johansen der Mitteilung zufolge. Organisationen wie NPA seien geschützt durch das Völkerrecht, würden aber dennoch immer häufiger ins Visier genommen.Norwegian People's Aid ist nach eigenen Angaben seit 2022 in der Ukraine aktiv und hat dort 475 Mitarbeiter. Russland überzieht die Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Im September waren bereits zwei Mitarbeiter einer humanitären Minenräummission des Dänischen Flüchtlingsrats in Tschernihiw ums Leben gekommen.Selenskij: Signalverstärker in Belarus sind außer Betrieb Nach einem Ultimatum Kiews an Belarus zum Abbau von Signalverstärkern für russische Drohnen ist die Technik ukrainischen Angaben zufolge abgeschaltet worden. Sie hätten am 22. Juni ihren Betrieb eingestellt, sagte Selenskij ukrainischen Medien zufolge. Er wisse nicht, ob die Signalverstärker abgebaut worden seien, aber sie arbeiteten nicht mehr.Selenskij hatte am Freitag Vorwürfe gegen Minsk erhoben und vom belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko den Abbau gefordert. „Wenn er das nicht macht, machen wir es“, sagte Selenskij. Er warnt Belarus seit Wochen vor einer Beteiligung am russischen Krieg gegen die Ukraine.Bericht über Tote nach ukrainischen Drohnenangriffen in der OstukraineIm russisch besetzten Teil der Ostukraine sind nach Angaben der Besatzungsbehörden mindestens drei Menschen durch ukrainische Drohnenangriffe getötet worden. Das teilte der von Moskau eingesetzte Bürgermeister der Stadt Horliwka, Iwan Prichodko, auf Telegram mit. Bei den Angriffen mit ferngesteuerten Drohnen seien eine Tankstelle beschädigt und mindestens ein Auto zerstört worden. Zudem sei die Strom- und Wasserversorgung teilweise ausgefallen. Diese Informationen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Horliwka im Gebiet Donezk ist etwa 30 Kilometer von der Frontlinie entfernt.Stromausfall auf der Krim, Gasanlage an der Wolga attackiertIn der Hafenstadt Sewastopol auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim ist am Mittwoch der Strom ausgefallen. Grund dafür seien ukrainische Angriffe auf Energieanlagen, teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, auf Telegram mit. Die Energieinfrastruktur sei getroffen und beschädigt worden. „Spezialisten begutachten den Maßstab der Schäden und tun alles Mögliche, um die Stromversorgung wiederherzustellen“, schrieb er. Wegen der Ausfälle verkehrten am Mittwoch keine Oberleitungsbusse in Sewastopol. Raswoschajew rief Eltern zudem dazu auf, ihre Kinder zu Hause zu behalten.Medienberichten zufolge ist auch in einigen anderen Teilen der Krim nach einem Drohneneinschlag in einem Kraftwerk die Stromversorgung zusammengebrochen.In den ebenfalls von Russland besetzten Teilen der südukrainischen Region Cherson haben die Behörden nach mehreren Stunden Ausfall die Energieversorgung wiederhergestellt.Unter Beschuss ist auch die weit von der Front entfernte Wolgaregion Orenburg in Russland geraten. Der Gouverneur der Region, Jewgeni Solnzew, berichtete von einem schweren Angriff. „Einige Drohnen wurden über Industrieobjekten in der Stadt abgeschossen“, schrieb er in sozialen Netzwerken. Dort seien Katastrophenschutz und Feuerwehr im Einsatz, Verletzte gebe es nicht. Medienberichten zufolge wurde eine Anlage zur Verarbeitung von Erdgas beschossen. Über das Ausmaß der Schäden ist bislang nichts bekannt.Ukrainische Behörden melden fünf Tote nach russischen AngriffenBei russischen Luftangriffen sind in verschiedenen Regionen der Ukraine fünf Menschen getötet worden. Im südostukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk kamen nach Angaben der dortigen Staatsanwaltschaft drei Menschen durch Drohnenangriffe im Kreis Nikopol ums Leben. Fünf weitere seien verletzt worden.Im benachbarten Gebiet Saporischschja wurde nach Angaben von Militärgouverneur Iwan Fedorow eine Frau durch einen Angriff mit Gleitbomben getötet. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden. In der südukrainischen Stadt Cherson wurde Militärgouverneur Oleksandr Prokudin zufolge ein Mann durch russischen Beschuss getötet. Die Angaben ließen sich bisher nicht unabhängig überprüfen.Russland wirft Trump vor, Absprachen nicht eingehalten zu habenRussland hat den USA vorgeworfen, Absprachen nicht eingehalten zu haben, die die Präsidenten Wladimir Putin und Donald Trump bei einem Gipfel in Alaska im August 2025 getroffen hätten. Die Agentur Interfax zitierte Vize-Außenminister Sergej Rjabkow mit den Worten, die USA seien von "grundlegenden Vereinbarungen" abgewichen. Zudem beobachte Russland, dass sich "die Linie Washingtons immer mehr der fanatischsten antirussischen Politik annähert, die von den engsten europäischen Verbündeten der USA – nämlich Großbritannien und Frankreich – verfolgt wird".Außenminister Sergej Lawrow deutete an, der Gipfel sei möglicherweise ein "Trick der USA gewesen, um Zeit für die Wiederbewaffnung des Kiewer Regimes zu gewinnen". Die Kritik deutet auf eine wachsende Frustration Russlands über die USA hin, nachdem es lange Zeit so ausgesehen hatte, als stünde Trump Russland in dem Krieg näher als der Ukraine.Binnen drei Tagen haben damit nun drei hochrangige russische Vertreter erklärt, die USA hätten Zusagen nicht eingehalten. Was genau dabei versprochen, aber nicht eingehalten worden sein soll, blieb jedoch offen. Seit dem Gipfeltreffen in Alaska ist von russischer Seite oft vom "Geist von Anchorage" die Rede – laut Beobachtern eine Kurzform für Russlands Behauptung, Trump stehe seiner zentralen Forderung wohlwollend gegenüber, wonach die Ukraine die gesamte Donbass-Region im Gegenzug für ein Einfrieren der Frontlinien an anderen Stellen aufgeben solle. Die USA hatten indes nie konkret dargelegt, was – wenn überhaupt – in Alaska vereinbart wurde.Tusk hält trotz Streit an Zusammenarbeit mit Ukraine festDer polnische Ministerpräsident Donald Tusk hat den Wert der kommenden Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine auch nach der Absage von Co-Gastgeber Wolodimir Selenskij betont. „Der Aufbau guter Beziehungen ist nicht nur ein Ausdruck von Anstand in schwierigen Zeiten, in Kriegszeiten, sondern er lohnt sich auch“, sagte Tusk der Nachrichtenagentur PAP zufolge in Warschau. In diesem Sinne sei die Konferenz mit der Ukraine vorbereitet worden, und so werde sie am Donnerstag und Freitag in Danzig (Gdansk) stattfinden. Es gehe um etwa 200 Verträge und Hunderte Milliarden US-Dollar für den Wiederaufbau der Ukraine nach dem Krieg.Tusks Stellvertreter Władysław Kosiniak-Kamysz kritisierte die Absage Selenskijs. „Er sollte bei dieser Konferenz anwesend sein, da er Mitorganisator und Mitveranstalter ist“, sagte der polnische Verteidigungsminister. Aber auch er bekräftigte, alles zu tun, um Schaden vom polnisch-ukrainischen Verhältnis abzuwenden und die Konferenz für Polen zu einem Erfolg zu machen.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Ukraine News: EU will wehrfähigen Ukrainern Flucht vor Krieg erschweren
Männer im Alter von 23 bis 60 Jahren sollen von den vereinfachten Aufnahmeregeln für Flüchtlinge ausgenommen werden.










