Das entspräche einer Verdoppelung des bisherigen Abbauziels von 50.000 bis 2030, das in seiner Radikalität schon beispiellos gewesen war. Fraglich ist, ob der laut dem Bericht im Raum stehende, zusätzliche Stellenabbau ebenfalls bis 2030 oder erst danach erfolgen soll. Wie genau sich ​die Zahl zusammensetzt, ist den Angaben zufolge noch nicht klar.VW-Chef Oliver Blume habe seine ⁠Pläne ⁠für das Sanierungskonzept dem Vorstand vorgestellt. Ein zweiter Insider sagte dem Magazin, in dem zentralen Papier stehe bewusst keine eindeutige ‌Zahl.

Laut dem Bericht könnten mittelfristig ​vier Werke geschlossen ‌werden. Dabei gehe es um die VW-Werke in Hannover, Zwickau und Emden sowie das Audi-Werk Neckarsulm. Mit dem Auslauf der dort aktuell gefertigten Modelle würde die Produktion ‌dem Plan zufolge gestoppt werden, hieß es.Wie ein Stellenabbau in diesem Ausmaß bei VW überhaupt umgesetzt werden kann, ist ebenfalls offen. Bei VW gilt bislang eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2030, bei Audi sogar bis Ende 2033. Der Wolfsburger Autobauer soll laut manager magazin auch völlig neu sortiert werden. So sollten ‌sowohl die Kernmarke Volkswagen als auch die Komponententochter ‌aus ​dem Konzernverbund herausgelöst und in eigene Gesellschaften eingebracht werden. In der Logik könnten auch ​einzelne abgespaltene Marken einfacher ⁠am Kapitalmarkt platziert werden.