Ein schöner Sturm war das, der sich da zusammengebraut hatte.
Gerade einmal eine Woche ist vergangen, seit Michel Friedman auf einen Sachverhalt aufmerksam machte, der zwar längst bekannt ist, aber immer wieder gern vergessen wird; es geht dabei um Richard Wagner. Der sei, so formulierte es Friedman, zwar ein Komponistengenie, in seinem Innersten aber auch ein Judenhasser gewesen. Und Verfasser nicht nur einer Reihe von Musikdramen, die zum Kernrepertoire des Opernbetriebs gehören. Sondern auch eines der wegweisenden Texte des deutschen Antisemitismus. Was aus seinen Opern folgerichtig die Werke eines menschenverachtenden Komponisten mache.













