Der ChatGPT-Entwickler OpenAI tendiert einem Zeitungsbericht zufolge dazu, seinen geplanten Börsengang auf das ​kommende Jahr zu verschieben. Ursprünglich habe das Unternehmen ein Debüt auf dem Parkett für ‌das dritte oder vierte Quartal dieses Jahres ins Auge gefasst, berichtete die „New York Times“ am Donnerstag unter Berufung auf drei mit den Überlegungen vertraute Personen.Angesichts der jüngsten Marktturbulenzen und der Kursverluste von Technologieaktien hätten Berater ​in der vergangenen Woche jedoch vor einer geringen Nachfrage von Kleinanlegern gewarnt. Sie hätten ⁠die ⁠Führungsebene vor die Wahl gestellt, mit dem Börsengang bis 2027 zu warten, um die von OpenAI-Chef Sam Altman (41) geforderte Bewertung von einer ‌Billion Dollar zu erreichen oder die Zielmarke ​für ein schnelleres ‌Debüt zu senken. Ein Abrücken von dieser Summe komme für Altman jedoch nicht infrage, sagte einer der Insider.

Ein Sprecher ​von OpenAI lehnte der „New York Times“ ⁠zufolge eine Stellungnahme zu ​den etwaigen ​Verzögerungen ab.