PfadnavigationHomeSportFußballWMGruppensiegDas Wetter setzt nur dem Fanfest ein Ende – Niederländer trotzen dem RegenStand: 03:28 UhrLesedauer: 4 MinutenDie Partie beginnt denkbar schlecht für die bereits ausgeschiedenen Tunesier. Frankfurt-Profi Ellyes Skhiri lenkt eine Hereingabe
mit dem Schienbein ins eigene Tor. Sehen Sie die Szene hier im Video.Das Spiel der Niederlande gegen Tunesien stand wegen möglicher Gewitter lange auf der Kippe, ging aber wie geplant über die Bühne. Die Niederlande feiern den Gruppensieg. Für Geheimfavorit Japan kommt es jetzt zum Duell mit Brasilien.Die Niederlande haben bei der Fußball-WM als Gruppensieger die K.-o.-Runde erreicht und in Kansas City auch dem schlechten Wetter getrotzt. Das Team gewann sein letztes Vorrunden-Spiel gegen das bereits zuvor ausgeschiedene Team von Tunesien mit 3:1 (2:0) und bekommt es nun in der Nacht zu Dienstag im Sechzehntelfinale mit Marokko zu tun.Vor 68.391 Zuschauern gingen die Niederländer durch ein Eigentor des Frankfurters Ellyes Skhiri bereits in der dritten Minute in Führung. Fünf Minuten später erhöhte Brian Brobbey auf 2:0 und stellte damit früh die Weichen auf Sieg. Nachdem Hazem Mastouri nach dem Seitenwechsel kurz für Spannung gesorgt hatte (54.), beruhigte Jan Paul van Hecke die Niederlande mit seinem Treffer zum 3:1 schnell wieder (62.).Vor der Partie war fast ausschließlich das Wetter ein Thema gewesen. Der US-Wetterdienst NWS hatte davon gesprochen, dass am Nachmittag und Abend starke Stürme und heftige Regenfälle zu erwarten seien. Und in der Tat gab es in den Stunden vor dem Anpfiff den einen oder anderen Wolkenbruch und Gewitter.Beim Fanfest am Donnerstagvormittag (Ortszeit) hatte das Wetter zur Freude der Oranje-Fans noch mitgespielt. Rund 25.000 Anhänger der Elftal hatten sich im berühmten P&L District der Stadt im mittleren Westen der USA versammelt und sich ausgelassen auf die Partie eingestimmt. Gegen Mittag setzten dann aber Regen und Donner ein. Das Fanfest in der Stadt wurde gegen 14.00 Uhr (Ortszeit) geschlossen.Entwarnung eineinhalb Stunden vor AnpfiffZunächst wurden die Zuschauer deshalb auch nicht ins imposante Stadion des NFL-Klubs Kansas City Chiefs gelassen. Doch rund eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff gab es Entwarnung. Die Gewitterwolken waren vorbeigezogen, die Partie konnte pünktlich angepfiffen werden. Oranje-Kapitän Virgil van Dijk, beim FC Liverpool in der englischen Premier League unter Vertrag, hatte sich ohnehin keine großen Sorgen gemacht. „Da regnet es oft, für mich ist das nichts Besonderes“, sagte der Abwehrchef vor der Partie.Lesen Sie auchZunächst wurden die Zuschauer deshalb auch nicht ins imposante Stadion des NFL-Klubs Kansas City Chiefs gelassen. Doch rund eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff gab es Entwarnung. Die Gewitterwolken waren vorbeigezogen, die Partie konnte pünktlich angepfiffen werden. Oranje-Kapitän Virgil van Dijk, beim FC Liverpool in der englischen Premier League unter Vertrag, hatte sich ohnehin keine großen Sorgen gemacht. „Da regnet es oft, für mich ist das nichts Besonderes“, sagte der Abwehrchef vor der Partie.Und auch seine Teamkollegen schienen vom Wetter nicht abgelenkt. Ganz im Gegenteil. Das Team von Bondscoach Ronald Koeman begann hoch konzentriert und sorgte mit zwei schnellen Toren früh für klare Verhältnisse. Es war die früheste Zwei-Tore-Führung der Niederlande seit 55 Jahren.Danach ließ es die Elftal ruhig angehen. Der Europameister von 1988 verpasste eine deutlichere Führung, hatte aber keinerlei Probleme. Mehr Schwierigkeiten bereitete da schon der Regen, der gegen Ende der ersten Halbzeit wieder deutlich zunahm.Nach dem Seitenwechsel fehlten zunächst zwei Tunesier – der Anstoß musste daher wiederholt werden. Gegen nun zunächst unkonzentriert agierende Niederländer gelang Mastouri aus dem Nichts der Anschlusstreffer für Tunesien. Doch van Hecke, der nach der Saison für 60 Millionen Euro von Brighton zu Tottenham wechseln wird, machte per Kopf alles klar. Japan und Schweden trennen sich UnentschiedenIm Kampf um den Gruppensieg kamen die Japaner im Parallelspiel gegen Schweden nicht mehr heran. Beide Mannschaften trennten sich mit 1:1 (0:0) und erreichten damit genau das Ergebnis, von dem sie vorher wussten, dass es beiden zum Weiterkommen reicht.Daizen Maeda (56. Minute) hatte die Japaner in Führung gebracht, ehe kurz darauf Anthony Elanga (62.) für Schweden den am Ende verdienten Ausgleich erzielte. Japan spielt als Zweiter der Gruppe F am Montag (19 Uhr) in Houston gegen Rekordweltmeister Brasilien. Die Schweden um die diesmal weitestgehend wirkungslosen Stürmerstars Viktor Gyökeres und Alexander Isak müssen als einer von acht besten Gruppendritten auf ihren nächsten Gegner noch warten. Auch Deutschland ist ein theoretischer Kontrahent.„Ich hätte einen Sieg gewollt, aber es war ein umkämpftes Spiel. Wir sind weiter, aber wir hoffen, dass wir noch weiter kommen“, sagte Japans Trainer Hajime Moriyasu. Sein schwedischer Kollege Graham Potter lobte die Reaktion nach dem 1:5 gegen die Niederlande: „Das war eine richtig gute Antwort. Ich bin richtig stolz auf sie, sie haben Verantwortung übernommen.“luwi/dpa













