Hitze im Norden: Sorge um die Obdachlosen
In Hamburg fehlen kühle Räumen und Trinkwasserbrunnen für Menschen, die auf der Straße leben. Die Sozialbehörde verspricht, dass sich das ändert.
Am Hamburger Jungfernstieg gibt's erfrischenden Wassernebel. Aber kostenloses Trinkwasser gibt es kaum
Marcus Brandt/dpa
Die Organisatoren des diesjährigen Hamburger Halbmarathons zeigten Respekt vor der bevorstehenden Hitzewelle und sagten das für Samstag geplante Event kurzerhand ab. Die rund 3.800 Obdachlosen der Stadt sind da weniger handlungsfähig. „Es gibt zu wenig Schutzplätze in der Stadt“, sagt Ronald Kelm vom ehrenamtlichen Gesundheitsmobil. „Die Obdachlosen liegen in den Parks und auf den Straßen. Und wenn die Sonne sich dreht, kommt es immer wieder zu schlimmen Verbrennungen.“













