Dresden lebt von seinen Festen: Striezelmarkt, Dixieland-Festival, Stadtfest, Filmnächte am Elbufer, Dampferparade... Doch die Veranstalter stöhnen immer mehr unter der Last der Bürokratie und steigenden Kosten. Vor allem die Sicherheit bei Großveranstaltungen wird immer kostspieliger, ist aber genehmigungsrelevant. Auch die Stadt spürt den Kostendruck. Sie schaffte bereits in den letzten Jahren für 3,5 Millionen Euro verschiedene Sperrelemente an, die sie bei eigenen Veranstaltungen einsetzen und auch an andere Veranstalter abgeben.
Doch die Stadtkasse ist leer. Deswegen wollte Ordnungsbürgermeister Jan Pratzka per Ratsbeschluss einen Teil der Kosten für die Terrorsperren auf die Veranstalter umlegen. Doch das ging gründlich schief. Von AfD, über Linke, SPD, CDU, Grüne, FDP/Freien Bürgern bis BSW waren sich alle einig: „Das muss verhindert werden. Sonst gehen noch mehr Veranstaltungen verloren, die sich das einfach nicht leisten können. Die Bunte Republik Neustadt gibt's nicht mehr, das Hechtfest, der Festumzug beim Elbhangfest existieren nicht mehr“, so Stadtrat André Schollbach (Linke). Und das präsenteste Beispiel ist die Absage der Parade beim Dixieland-Festival, weil kurzfristige Sicherheitsauflagen der Stadt kamen.








