Die Polizisten waren damals zum Innenhof einer Wohngruppe gerufen worden. In einer Nische lehnte Dramé und hielt sich – vermutlich in suizidaler Absicht – ein Messer gegen den Bauch. Nachdem er auf Ansprache nicht reagierte, hatte der Dienstgruppenleiter den Einsatz von Pfefferspray angeordnet, um ihn zu entwaffnen. Daraufhin bewegte sich der Jugendliche mit dem Messer in der Hand auf die Beamten zu. Die Taser stoppten ihn nicht, direkt danach schoss ein als Sicherungsschütze eingeteilter Beamter. Dramé starb später im Krankenhaus.
Bundesgerichtshof verwirft Revisionen im Fall Mouhamed Dramé
Der Prozess gegen fünf Polizisten wegen tödlicher Schüsse auf Mouhamed Dramé endete mit Freisprüchen. Nun sind Staatsanwaltschaft und Nebenklage mit ihren Revisionen gescheitert.











