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Kommentar: Neue Machtverhältnisse an den Börsen Die globalen Aktienmärkte erleben einen Strukturwandel. Damit wächst die Gefahr von heftigen Kursausschlägen, die nicht nur von den großen Fondsgesellschaften verursacht werden.

Michael Maisch 25.06.2026 - 17:20 Uhr Artikel anhörenDer Handelssaal der New Yorker Börse: Der Einfluss der Privatanleger wächst. Foto: ReutersEs ist die Gretchenfrage für alle Investoren, die ihr Kapital an den Börsen in den USA und Asien anlegen: Wie lange trägt der Boom rund um Künstliche Intelligenz (KI) noch – winken neue Rekorde oder droht ein Crash? Die dramatischen Kursausschläge der vergangenen Tage zeigen, wie groß die Nervosität inzwischen ist.Aber vielleicht ist die KI-Frage nur ein Teil des Problems. Denn einiges spricht dafür, dass hinter den heftigen Kursschwankungen nicht nur fundamentale Zweifel an der technologischen Revolution durch Künstliche Intelligenz stehen, sondern strukturelle Verschiebungen an den Börsen, die schon für sich genommen für heftigere Kursschwankungen sorgen.Der legendäre Investor Warren Buffett hat einmal gesagt, dass er Aktien, die ihm gefallen, am liebsten für immer halten würde. Diese Maxime scheint heute allerdings eine Außenseitermeinung zu sein. Nach Schätzungen der Fondsgesellschaft Comgest ist die durchschnittliche Haltedauer von Aktien von acht Jahren 1960 auf nur noch sechs Monate 2025 gesunken. Der Aktienhandel ist also deutlich schnelllebiger geworden und diese Beschleunigung erhöht die Gefahr von Verwerfungen an den Märkten. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt