Pressefreiheit in Ecuador: Sie wehren sich gegen die Morde an Journalisten
2025 war das blutigste Jahr für Journalisten in Ecuador, viele gehen ins Exil. Die Stiftung Periodistas sin Cadenas will der Gewalt etwas entgegensetzen.
Familienmitglieder der 2018 ermordeten Kollegen: Journalist Javier Ortega, Fotograf Paul Rivas und Fahrer Efrain Segarra
Luis Robayo/afp
Unscheinbar und unauffällig ist das Büro von Susana Morán, Direktorin von Periodistas sin Cadenas (Journalisten ohne Ketten), in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito. Morán legt Wert darauf, dass die knappen Mittel der Stiftung effizient investiert werden. „Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt darauf, Lokaljournalismus zu fördern. Wir unterstützen Kollegen vor Ort mit Kursen, Beratung und Vernetzung. Hin und wieder begleiten wir sie auch bei riskanten Recherchen – durch Erreichbarkeit“, so die Journalistin.









