Lyrik von Ulf Stolterfoht: Kleine klapperdürre Krallenfüße
Schwer zu greifendes Federvieh: Ulf Stolterfohts anarchisch-ästhetischer Großzyklus „rückkehr von krähe“.
Bei Ulf Stolterfoht wird die „krähe“-Figur in unterschiedlichsten Variationen durchgespielt
Pat Meise/plainpicture
Als Ulf Stolterfoht 1998 seinen ersten „Fachsprachen“-Band vorlegte, gab es in der deutschen Lyrik einen Break. Und einen unvorhergesehenen Rhythmuswechsel. Der Lyriker schien ein DJ zu sein, der mit verschiedenen Diskursen gleichzeitig spielt und sie durcheinanderwirbelt. Die Wortfelder von Botanik, Theologie oder historischer wie auch gegenwärtiger Popmusik erzeugten irrwitzige neue Räume.







